Donnerstag, 20. Februar 2014

Hellebori im Februar



Helleborus orientalis 'Ruby Star' steht in diesem Jahr 
an oberster Stelle auf der Gartentreppe.

Auch dort kommen ihre sehr dunklen Blüten gut zu Geltung.
 Und man kann ihr trotzdem noch unters Röckchen schauen.

Auf der unteren Teppenstufe blüht eine Helleborus niger Kreuzung. 
Entweder ist es 'Emma' oder 'Amazing'. Seitdem die beiden Töpfe
leider im letzen Frühjahr beim Entfernen des Winterschutzes von 
ihren Schildern getrennt wurden, kann ich sie kaum unterscheiden.

erstaunlich gut am Kellerfenster zusammen mit den Fuchsien 
überstanden. Und schon bald nach dem recht kurzen Winter-
einbruch hat sie das große Vogelhaus von der Säule vertrieben. 
Schließlich gibt es noch genug andere Futterstellen im Garten.

Je nach Standort bzw. Lichteinfall erscheinen 
die gefüllten Blüten nun eher weinrot oder violett. 

Und später, wenn die Blüten verblassen, werden sie grünlich, 
behalten aber wohl teilweise noch länger rötliche Adern 

Rechts im niedrigen Pflanzkübel wohnt seit einer Woche 
Helleborus niger 'Johanna'. Leider sind auch im Garten 
meiner Mutter alle Helleborus niger und deren Kreuzungen 
schneckengefährdet. Daher wohnt Johanna noch im Kauftopf, 
und wird wohl auch weiterhin ein Topfdasein führen müssen. 
Denn auch wenn dieser große Kübel auf den Wegeplatten 
steht, und sich dahinter nur Rasen befindet, finden einige 
Nacktschnecken trotzdem einen Weg ihren Speiseplan 
auch hier zu erweitern.

Aber solange Johanna noch so schön blüht, muss sie sich 
mit dem schon etwas zu engen Plastiktopf begnügen. 
Doch spätestens zur Sommerbepflanzung - nach den Eis-
heiligen Mitte Mai, erhält sie einen größeres Quartier ...

Heidebeetes, steht eine creme-weiße getupfte Lenzrose.

Diese Blüte musste ich etwas fixieren, 
um ihre dunkelroten Tupfen zu sehen.

Und ohne helfende Hand würden ihre Staubgefäße 
gar nicht ins Sonnenlicht schauen ...

Zu dieser recht hohen Helleborus orientalis mit 
cremefarbenen Blüten und rosa-rotem Hauch … 

gab es damals vor fast 6 Jahren leider keinen Namen.

Vor einer Woche hatte sich an ihr gerade mal eine Blüte geöffnet.

Doch das ist wohl erst der Anfang. Denn so üppig
sah sie im letzten Jahr am 18. April 2014 aus ...

einem Sämling nun eine erste Blüte. Es ist schon erstaunlich, 
wesentlich weiter zurück ist, und sich ihre Knospen bis jetzt 
kaum erhoben haben. Ob dieses Kind ähnlich geaderte Blüten 
wie die Mutter bekommen wird?

Dahinter im Beet stand bis heute eine recht niedrige weinrot 
gefüllte Orientalis. Da sich an ihr jedoch schon recht früh im Jahr 
zahlreiche schwarze Flecken an den Blättern zeigten, war ihr 
Standort jetzt wirklich nicht mehr optimal. Außerdem wuchs sie 
zu sehr im Versteck. Nun hat sie eine Solitärstellung ganz vorne 
links am Birkenweg erhalten und kann sich dort jetzt hoffentlich 
besser entwickeln!

Fotos: S.Schneider


Auch wenn ich Mühe habe noch geeignete Standorte für weitere 
Lenzrosen im Garten meiner Mutter zu finden, so könnte ich doch 
auch bei so mancher Helleborus orientalis aus 'Fuchsienrots Garten
schwach werden. Aber ich vermute, dass es gar nicht einfach ist 
solche besonderen Exemplare zufällig mal irgendwo zu entdecken.


Kommentare:

PETRA JANSSEN hat gesagt…

Ach, was schön: ♥

Bei mir steht die "Ruby Star" auch an oberster Stelle ... als Wunsch: *zwinker*

Schön, Deine vielen gesammelten Sorten!

Alles Liebe & weltbeste entspannte Wochenendgrüsse,

Petra

SchneiderHein hat gesagt…

@ Petra
In diesem Jahr ist 'Ruby Star' mir bisher noch nicht irgendwo begegnet. Allerdings habe ich auch nicht bewusst nach ihr gesucht.
Und auch wenn sie im letzten Jahr recht gut blühte, so haben wir den Termin als sie ihre Saat abwarf, leider verpasst. Ob nun irgendwann ihre Kinder in den Plattenfugen vom Hof auftauchen? Aber bei den Lenzrosen kann man sich ja nie sicher sein welche Farbe die Kinder später haben werden ...

Frauke hat gesagt…

dien Hellbori sind wei bei Fuchsienrot auch so ein Traum, ich habe nur eine dieser Sorte und die kümmert weiter vor sich hin,
Zu den Maulwurfshaufen noch eine Ergänzng, Maulwurfe buddeln in 50cm Tiefe , der Boden im Rasen ist sehr fest und nirgens eingefallen
sehr viel flacher, mit viel mehr Haufen budeln Wühlmäuse und die bevorzugen mehr die Beete nach meinen Erfahrungen
aber vielleicht war der Boden bei Euch in der Teife auch zu hart
Grüße von Frauke

Mein Waldgarten hat gesagt…

Alle sehr schön! Ich hätte mir wohl auch noch die Eine oder Andere gekauft, wenn ich wüßte, was wird. ;-) Aber so lohnt das nicht.
Und meine Samen habe ich auch (noch) nicht ausgesät. Aber ich mache es einfach noch. Entweder sie werden was oder nicht. Man muß bei ihnen sowieso Geduld haben, wie ich las. Und zwischendrin müssen sie dann eben in den Kühlschrank.

SchneiderHein hat gesagt…

@ Frauke
Vielleicht gefällt Deiner Lenzrose der Standort nicht? Ich musste in diesem Jahr auch eine bei meiner Mutter umpflanzen - sie stand zu dunkel & feucht und hatte ständig schwarze Flecken. Am neuen Standort st es etwas sonniger und ihre Blätter sehen jetzt besser und kraftvoller aus. Außerdem ist ab und an zerkrümelte Eierschale hilfreich. Und wenn keine starken Fröste mehr drohen, dann freut sie sich auch über etwas Flüssigdünger …

Wir haben in der Tiefe Lehmboden. Aber vielleicht war der Maulwurf auch irgendwie gefangen. Denn Richtung Norden ist alles so verbaut, dass er nicht weiterkam. Auch Richtung Osten und Westen sind überall Häuser, Garagen und Höfe im Weg. Daher hat er vermutlich sehr lange gebraucht, bis er dann Richtung Süden zurückgewandert ist. Oder jemand aus der Nachbarschaft hat ihn dann doch gefangen?

@ Sara
Da sie recht große Wurzelpakete bilden und nicht gern umgepflanzt werden, würde ich damit auch lieber warten. Denn die Überwinterung in Töpfen funktioniert wohl nur im kalten Wintergarten ...