Samstag, 27. Dezember 2014

So spät war es noch nie ...


Aber es war perfektes Timing, um die Kübel mit den 
frostempfindlichen Sommerblumen endlich einzukellern:

Denn, wie am Glasdach zu erkennen ist, befand sich 
schon eine dünne Eisschicht auf dem Glas. Doch die 
Pflanzen - wie hier die Blüten der Schönmalve, sahen 
selbst direkt unter dem Dach im ungeheizten Winter-
garten noch immer erstaunlich gut aus.

Auch das Solanum blüht noch. Dafür ist es 
im Frühsommer gern ein echter Spätzünder ...

Bei den Fuchsien ist es ganz unterschiedlich. Manche 
hatten schon vor Wochen fast alle Blätter abgeworfen 
und schlagen ausgerechnet jetzt neu aus. Andere haben 
befallene Blätter und blühen teilweise trotzdem nach. 

Und diese rot-weißen Fuchsien ließen sich von dem recht 
kurzen Kälteeinbruch Ende November kaum beeindrucken. 
Ebenso wie eine der violett-weißen Aurikeln, die immer 
mal wieder Blüten hervorbrachte ...

Wie gern würde diese rosa blühende Schönmalve jetzt
wohl im Licht bleiben! Daher entschied ich nach dem Blick 
auf den Wetterbericht, dass sie und die anderen Schönmalven 
sowie auch das Solanum nur in die Garage kommen sollten. 
Schließlich hatten wir noch reichlich Laub in Körben. Und 
große Wannen standen auch zur Verfügung, so dass die Töpfe 
unten herum jetzt gut im Laub verpackt sind. Denn es zeichnet
 sich ab, dass die Kälte in unserer Region wohl nur bis zum 
Jahreswechsel bleibt. Danach kommen angeblich schon wieder 
Plusgrade. Dann könnten diese Töpfe zurück unters Glasdach. 
Und sollte der Winter doch noch länger bleiben oder nochmals 
vorbeischauen, sind diese 5 Kübel auch schnell ins Haus gebracht.

Kaum vorstellbar, dass es heute gegen 14 Uhr 
im Wintergarten noch so herbstlich aussah.

Und das ist der Blick in den anderen Wintergarten, in 
dem hinter dem Apfelbaum noch eine rosa Rose blüht.

Doch für diese 4 alten hohen Fuchsien und 
ihre kleineren Kollegen wurde das Wetter jetzt
zu gefährlich. Sie wurden teilweise stärker als 
üblich eingekürzt, da sie mit ihren ausladenden 
Wuchs kaum noch über die Treppe in den Keller 
zu befördern waren. Aber ein besonders hoher 
und markanter Fuchsienstamm passte zum Glück 
gerade noch unter die niedrige Kellerdecke ...


Fotos: S.Schneider


Im letzten Jahr hatte ich am 16.Dezember die letzten Bilder 
im braunschweiger Garten fotofgrafiert. Da blühten ebenfalls 
noch das Solanum, die Fuchsien und die Aurikeln unter dem 
Dach. Leider kann ich mich nicht daran erinnern, ob wir 
danach die Fuchsien eingekellert hatten, oder ob es damals 
auch erst am 2. Weihnachtstag geschah …


Nachtrag Sonntag, 28.Dezember 2014:
Jedenfalls war es gut, dass ich den Freiraum unter dem Glasdach 
gestern noch schnell dazu nutzte die 6 Helleborus-Töpfe im 
Wintergarten unterzustellen. Denn heute früh gab es kurzzeitig 
mal -8°C. So ein Temperatursturz hätte den Lenzrosen-Knospen 
vielleicht doch etwas mehr geschadet.


Samstag, 20. Dezember 2014

So weiß wie Schnee ...


Auf Schnee warten wir wohl vergeblich. 

Aber ein heftiges Hagelschauer machte kurz vor Einbruch 
der Dämmerung alles mal schneeweiß. So kam zumindest 
für einen Moment lang etwas winterliche Stimmung auf.

Foto: S.Schneider


Samstag, 29. November 2014

Im DekoGerümpel verschollen ...


Heute ist ein besonderer Tag, denn die Bärenhöhle Mahnke 
in Hannover - unser führender Bären-Lieferant und Bären-
sowie Plüschtier-Ausstatter feiert den 19. Geburtstag. Nach-
dem ich irgendwann zufällig auf der Fahrt von Hannover 
nach Braunschweig eine Idee für einen zunächst kleinen 
in der Kleiderkammer mit dem gemeinsamen Aufbau für 
das Foto-Shooting des Kranzes los. Und während ich dann 
total damit beschäftigt war die Schalen, Kerzen und das 
Post zu fotografieren, erwischte mich Herr Hein in 
der Spiegelung des Schiffskellers:

Natürlich in warmen richtig bequemen Hausklamotten und 
mit zerzaustem Haar. Denn die verschiedenen Varianten 
von Grün & Hagebutten für das Advents-Geschenk hatte ich
ganz frisch aus dem Garten zusammengetragen. Warum 
sollte auch immer nur ich Herrn Hein beim Fotografieren 

Foto: W.Hein


Nachtrag: 28.Dezember 2014:
Nach unerwartet langer Blogpause auf all' unseren inzwischen 
bekannteren Blogs, hatte unsere Allegra uns Mitte November 
zum Glück motiviert doch endlich wieder häufiger die Kamera 
für Maus & Allegra zur Hand zu nehmen, um neue Katzen-
Posts zu produzieren. Doch im Dezember kam bisher nur 
dieser eine Weihnachtspost hinzuUnd das, obwohl wir am 
2. Weihnachtstag plötzlich Besuch von einer sehr aufgeweckten 
Jungkatze auf der Außenfensterbank vor dem Katzenfenster 
hatten. Allegra 'was not amused' und am Folgetag zeigten ihr 
Wasserverbrauch und das Katzenklo-Verhalten sehr deutlich, wie 
sehr dieser kleine verspielte Sonnenschein sie gestresst hatte.

Während die Saurier-Welten fast zeitgleich in die Winter-
pause gingen, stellte sich bei Wolfgang die Schreiblaune für 

Und glücklicherweise bin ich seitdem wieder so sehr mit 
dem DekoGerümpel beschäftigt, dass vom Wildwuchgarten 
und dem Garten meiner Mutter zwar nun wieder mehr Fotos 
entstehen, aber keine bzw. kaum Zeit zum Posten bleibt. 
Aber wenn nicht wieder allzuviel dazwischen kommt, dann 
geht es im nächsten Jahr mit Posts über die beiden Gärten 
auch endlich mal weiter 


Montag, 5. Mai 2014

Herr Hein unter Zicken



Ostern ist zwar schon lange vorbei, aber die Saurierdamen 
haben heute die bunten Ostereier für sich entdeckt. Denn 
die passen ja so viel besser zu ihrem Kopfputz, den Hüten, 

Also bebrüten die zickigen Damen nun bunte Eier, 
während Herr Hein gerade eine andere kleine Szene 
im Wildwuchsgarten fotografiert.

Und die kleine Maus leistet ihm im letzten Sonnenflitz 
dabei gern Gesellschaft.

Fotos: S.Schneider


Nachtrag Dienstag 6. Mai 2014:
Ob aus dieser herrlichen Fotostory nun bald eine Bärengeschichte 
entsteht, steht noch in den Sternen. Denn heute hat sich nach fast 
7 Jahren treuer Zusammenarbeit Wolfgangs MacBook verabschiedet, 
und verweigert ihm nun auch den Zugang zu den Saurier-Bildern.

Doch irgendwann im Mai ließen sich die Bilder zum Glück retten. 
Und nun gibt es endlich eine verspätete neue Saurier-Story ...


Dienstag, 29. April 2014

42 Tulpen in 4 Töpfen



Auch wenn meine Mutter zwischenzeitlich immer mal flucht, 
dass ihr der Garten - und vor allem die Gießerei der Töpfe zu 
beschwerlich wird, so machen ihr die gefüllten 'Snow Crystal' 
Tulpen im Topf zur Zeit besonders viel Freude.

Ich hatte sie 'auf der Suche nach einigen Krokussen' für 
unseren Wildwuchsgarten zufällig bei Obi in der Wühlkiste 
für 1,-€ entdeckt und meiner Mutter mitgenommen. Bald 
darauf verteilten wir die 3 Beutel mit 21 Zwiebeln Tulipa 
'Snow Crystal' auf 2 Töpfe und stellten sie in die Garage. 
Und irgendwann im Februar kamen sie dann ans Licht - in 
den kalten Wintergarten. Viel Hoffnung hatten wir nicht, 
dass wir an so spät gepflanzten Tulpen unsere Freude hätten. 
Doch sowohl die 2 Töpfe mit Narzissen, die 3 Hyazinthentöpfe 
und auch die 4 Tulpentöpfe waren den Aufwand wert. Und vor 
allem für 1,- € pro Packung! Außerdem waren alle Pflanzen 
in diesem Jahr so schnell in die Höhe geschossen, dass die 
Zwiebelblumen Mühe hatten sich rechtzeitig aus dem wuchs-
freudigen Grün zu erheben. So wie beim Storchschnabel. 
Würden die Tulpen jetzt nicht im Topf im Beet stehen, 
wären ihre Blüten schon längst untergegangen 

Und auch die 10 Tulipa 'Mount Tacoma' neben dem kleinen Teich 
würden nur an die Blütenspitzen der Hasenglöcken heranreichen, 
wenn sie sich zunächst aus dem Erdreich herausgekämpft hätten.

Ebenso im grasigen Grün der Irisblätter. Dort hinten wäre es 
gar nicht möglich gewesen in der riesigen Iris-Staude irgendwo
 ein paar Tulpenzwiebeln unterzubringen. Aber die Topfkultur 
macht's möglich.

Und notfalls lässt sich so ein Topf noch drehen -
also auch etwas besser inszenieren 

Aber in diesem Fall verschwindet der schwarze Plastiktopf 
einfach im Grünen, und wird von Bärlauch, Hasenglöckchen 
und Gänsekresse umspielt.

Und da uns diese Tulpen so faszinieren, werden auch sie 
nach der Blüte zum Abtrocknen in einen der Kellerlicht-
schächte kommen. Und im November sind ihre Zwiebeln 
dann hoffentlich nochmals so energiegeladen, dass sie 
uns auch im nächsten Jahr erfreuen.

Denn Wolfgang hat schon recht, dass die Kombination 
aus Stauden & Sträuchern mit variablen Kübelpflanzen 
eine üppigere Beetgestaltung ermöglicht.

Allerdings kommen bei einigen Inszenierungen 
die Pflanzen auch mal zu kurz: Denn gut getarnte 
Töpfe können beim Gießen auch ganz schnell mal 
vergessen werden ...

Fotos: S.Schneider


Aronstab im Weg



Nicht nur in meinem weißen Vorgarten hatte der Aronstab 
Blüten entwickeltAuch mitten im Weg, wo vor einiger Zeit 
die Fläche bis zu den Grenzen vereinnahmten, macht sich 
jetzt ein Aronstab breit.

Normalerweise würden sich seine trichterförmigen Hochblätter 
Aber der Bärlauch ist geerntet, und die Blüten sind geschnitten. 
Denn hier soll er sich nicht auch noch weiter aussamen …

Fotos: S.Schneider


Akelei & Glauca


Manchmal fügt die Natur etwas zusammen, 
was man selbst nicht besser hätte planen können:

Eine weinrote Akelei mit der Rosa glauca.

Vor einigen Jahren pflanzen wir die 'Bahndamm-Rose' - 
die meine Mutter als Ableger von einer Schulfreundin 
bekam, vor die blau-graue Kiefer. Und irgendwann blühte 
dort diese zauberhafte Akelei zwischen ihren Zweigen …

Fotos: S.Schneider


Mittwoch, 16. April 2014

Schneeball 'Summer Snowflake'



Früher litt der Schneeball 'Summer Snowflake' häufiger mal
in heißen Sommern unter Trockenheit oder gar Sonnenbrand. 
Aber nach diesem sonnigen und sehr trockenen Frühjahr sind 
seine Blätter schon jetzt erstaunlich gelb und weniger grün. 

Der Snowflake-Schneeball im Topf, der auf der Betonfläche im 
Wildwuchsgarten steht, führt dagegen ein schattigeres Leben 

Und auch die beiden alten Rhododendren im Vorgarten leiden 
bei diesem sommerlichen Frühlingswetter ebenfalls unter der 
Sonneneinstrahlung und der extremen Trockenheit. Eigentlich 
bevorzugen auch diese Sträucher eher schattigere Standorte. 
Doch leider musste die schattenspendende Korkenzieherweide 
vor einigen Jahren gefällt werden. Einerseits war sie zu wuchs-
freudig, und musste daher 2 bis 3x im Jahr geschnitten werden. 
Andererseits stand sie zu dicht an der Grenze sowie auch an 
der Hecke zum Fußweg. Und es wurde noch dazu gemutmaßt, 
dass sie die Kanalisation beschädigen würde …

Foto: S.Schneider


weiße Kerzen



Während der Kirschlorbeer unter dem üppigenPfeifenstrauch 
schon viele Fluginsekten beköstigt, hält der immergrüne 
Strauch hinter der Hecke fast alle Knospen noch geschlossen …

Foto: S.Schneider


Wenn der weiße Flieder ...


…wieder blüht

Noch dauert es einige Tage, bis der Flieder sich wieder 
in dieses strahlende Weiß hüllt. Aber seine Blütenrispen 
sehen vielversprechend aus. Es hat eben doch Vorteile, 
wenn er wenig geschnitten wird. Im letzten Jahr hatte ich 
nur die alten Blütenstände entfernt und lediglich einige 
Zweige, die auf den Fußweg ragten, etwas eingekürzt.


Fotos: S.Schneider


Der hat überlebt ...



Wie schön, der letzte sehr trockene Sommer und der milde Winter 
haben dem weißen Ginster nicht zugesetzt. Er und sein Kollege 
mussten längere Zeit im schmalen Containertopf ausharren, bis sie 
endlich im weißen Vorgarten ankamen. Die drei anderen Ginster 
im Wildwuchsgarten hatten den Topfaufenthalt im sehr kalten und 
viel zu langen Winter 2012/2013 leider nicht überlebt. Der Wild-
weißblühende Sträucher begegnen ...

Aber dieser hier am fast verschwundenen Podest hat sich trotz 
der wuchernden Kletterhortensie im Schutz der Heckenkirsche 
schon prächtig entwickelt. 

Doch der zweite Strauch steht im Moment noch etwas versteckt 
zwischen dem Schneeball 'Summer Snowflake' und einem Rosa
multiflora Steckling. Ich hoffe, dass er irgendwann auch noch 
in Erscheinung tritt, bevor er ebenfalls verfriert, altersschwach 
wird, oder Schädlinge über ihn herfallen. Denn leider haben wir 
unterschiedlichen Standorten sehr lange Freude an diesen 
herrlichen immergrünen Sträuchern …

Fotos: S.Schneider


Sternmiere & Gänsekresse


Die Buschwindröschen sind verblüht, ...

und nun hat ein Teppich aus SternmiereGänsekresse 
die gepflasterte Freifläche zwischen dem schmalen Weg 
und ehemaligen kleinen 'Senkgarten' total vereinnahmt.

Foto: S.Schneider


Unter dem Holunder



Heute beim Gießen der Kübelpflanzen war ich ganz erstaunt, 
als ich im Schatten des riesigen Holunders einen Aronstab - 
Arumim weißen Vorgarten entdeckte. Und dieser hatte nun 
sogar schon ein tütenförmiges Hochblatt ausgebildet!

Auf der Nordseite - direkt am Zaun, hat er 
hingegen einen sehr schweren Stand:

 Hier muss er sich den begrenzten Raum mit Sämlingen 
der Knoblauchsraukeeiner immergrünen Heckenkirsche, 
sind seine Blüten wohl noch weiter zurück 

Ach, wenn doch die Kinder dieses Aronstabes in unserem 
Wildwuchsgarten auch endlich einmal zur Blüte kämen!

Fotos: S.Schneider


Samstag, 15. März 2014

Wald-Goldstern



Noch hängen die Blüten des Wald-Goldsterns - Gagea lutea
etwas schlapp herab. Denn sie haben sich noch nicht ganz von 
der Reise aus dem Patchgarden erholt. Aber ich bin mir sicher, 
dass sich die Blüten in den kommenden Tagen trotzdem öffnen 
werden. Schließlich haben sie ja erst seit einigen Stunden 
wieder Erdkontakt.

Nachdem meine Mutter und ich diese zauberhafte Frühlings-
Zwiebelblume am Donnerstag an einem Naturstandort beim 
Spaziergang im Reitlingstal im Elm bewundern konnten, ist 
mir das gelbe Blümchen nun noch mehr ans Herz gewachsen. 
Aber da meine Mutter mit dem Elm viele schöne Kindheits-
erinnerungen verbindet, wird das Pflänzchen jetzt nochmals 
auf die Reise gehen. Und dann hoffentlich einen möglichst 
schneckensicheren Platz im Garten meiner Mutter finden …

Foto: S.Schneider


Dienstag, 11. März 2014

der erste Lerchensporn



Bis seine Mitbewohner diese braun-graue gemulchte Fläche wieder 
zu einem Lerchensporn-Feld machen, vergehen hoffentlich noch 
ein paar Tage. Aber es ist schon erstaunlich, wie schnell sich der 
Garten in diesem Frühjahr entwickelt

Allerdings hatte meine Mutter heute früh im Radio gehört, dass 
es Ende März eventuell ganz anders aussehen könnte. Denn 
eine Wetterprognose sprach plötzlich von einer geschlossenen 
Schneedecke zum Ende des Monats …

Foto: S. Schneider


Donnerstag, 20. Februar 2014

Hellebori im Februar



Helleborus orientalis 'Ruby Star' steht in diesem Jahr 
an oberster Stelle auf der Gartentreppe.

Auch dort kommen ihre sehr dunklen Blüten gut zu Geltung.
 Und man kann ihr trotzdem noch unters Röckchen schauen.

Auf der unteren Teppenstufe blüht eine Helleborus niger Kreuzung. 
Entweder ist es 'Emma' oder 'Amazing'. Seitdem die beiden Töpfe
leider im letzen Frühjahr beim Entfernen des Winterschutzes von 
ihren Schildern getrennt wurden, kann ich sie kaum unterscheiden.

erstaunlich gut am Kellerfenster zusammen mit den Fuchsien 
überstanden. Und schon bald nach dem recht kurzen Winter-
einbruch hat sie das große Vogelhaus von der Säule vertrieben. 
Schließlich gibt es noch genug andere Futterstellen im Garten.

Je nach Standort bzw. Lichteinfall erscheinen 
die gefüllten Blüten nun eher weinrot oder violett. 

Und später, wenn die Blüten verblassen, werden sie grünlich, 
behalten aber wohl teilweise noch länger rötliche Adern 

Rechts im niedrigen Pflanzkübel wohnt seit einer Woche 
Helleborus niger 'Johanna'. Leider sind auch im Garten 
meiner Mutter alle Helleborus niger und deren Kreuzungen 
schneckengefährdet. Daher wohnt Johanna noch im Kauftopf, 
und wird wohl auch weiterhin ein Topfdasein führen müssen. 
Denn auch wenn dieser große Kübel auf den Wegeplatten 
steht, und sich dahinter nur Rasen befindet, finden einige 
Nacktschnecken trotzdem einen Weg ihren Speiseplan 
auch hier zu erweitern.

Aber solange Johanna noch so schön blüht, muss sie sich 
mit dem schon etwas zu engen Plastiktopf begnügen. 
Doch spätestens zur Sommerbepflanzung - nach den Eis-
heiligen Mitte Mai, erhält sie einen größeres Quartier ...

Heidebeetes, steht eine creme-weiße getupfte Lenzrose.

Diese Blüte musste ich etwas fixieren, 
um ihre dunkelroten Tupfen zu sehen.

Und ohne helfende Hand würden ihre Staubgefäße 
gar nicht ins Sonnenlicht schauen ...

Zu dieser recht hohen Helleborus orientalis mit 
cremefarbenen Blüten und rosa-rotem Hauch … 

gab es damals vor fast 6 Jahren leider keinen Namen.

Vor einer Woche hatte sich an ihr gerade mal eine Blüte geöffnet.

Doch das ist wohl erst der Anfang. Denn so üppig
sah sie im letzten Jahr am 18. April 2014 aus ...

einem Sämling nun eine erste Blüte. Es ist schon erstaunlich, 
wesentlich weiter zurück ist, und sich ihre Knospen bis jetzt 
kaum erhoben haben. Ob dieses Kind ähnlich geaderte Blüten 
wie die Mutter bekommen wird?

Dahinter im Beet stand bis heute eine recht niedrige weinrot 
gefüllte Orientalis. Da sich an ihr jedoch schon recht früh im Jahr 
zahlreiche schwarze Flecken an den Blättern zeigten, war ihr 
Standort jetzt wirklich nicht mehr optimal. Außerdem wuchs sie 
zu sehr im Versteck. Nun hat sie eine Solitärstellung ganz vorne 
links am Birkenweg erhalten und kann sich dort jetzt hoffentlich 
besser entwickeln!

Fotos: S.Schneider


Auch wenn ich Mühe habe noch geeignete Standorte für weitere 
Lenzrosen im Garten meiner Mutter zu finden, so könnte ich doch 
auch bei so mancher Helleborus orientalis aus 'Fuchsienrots Garten
schwach werden. Aber ich vermute, dass es gar nicht einfach ist 
solche besonderen Exemplare zufällig mal irgendwo zu entdecken.