Montag, 18. Februar 2013

Frühlingszeichen



Während in unserem Wildwuchsgarten in Hannover 
eine Leberblümchen-Blüte zum Vorschein kam, warten 
im Garten meiner Mutter vor und hinter der Mauer 
zahlreiche Knospen auf wärmeres Wetter.

Den Schneeglöckchen gefallen an geschützteren und ...

leicht besonnten Standorten die Temperaturen der letzten Tage.

Auch die Winterlinge kommen nun überall zum Vorschein.

An manchen Stellen müssen sie sich beeilen. 
Denn die Fette Henne legt auch bald los!

Ebenso wird die Helleborus Silvermoon ihnen 
bald die Show im Lenzrosenbeet stehlen.

Weniger Konkurrenz ist von dieser Orientalis-Hybride zu erwarten. 
Ihre Knospen sind zum Glück noch weiter zurück. Sie bekam nach 
dem Foto noch etwas Laub-Mulch-Gemisch auf ihre Knospen. Denn 
der Wetterbericht sagt für mindestens 1 Woche wieder frostig kalte 
Nächte voraus. Und es wäre schade wenn auch in diesem Frühjahr 

Auch die rötliche Helleborus orientalis verschwand 
nach dem Foto sicherheitshalber nochmals für ein paar 
Tage unter einer dickeren Laubschicht.

Und hier ist einer der Rosenschutzkörbe bzw. Topf-
Tarnumrandungen für Beete zu sehen, die meine Mutter 
aus Kaninchendraht und Korkenzieherweide im zeitigen 
Frühjahr gefertigt hat. In den Frühjahrmonaten schützen 
die Körbe den unteren Rosenbereich vor wuchsfreudigen 
Bodendeckern wie Immergrün und Storchschnabel. Und 
im Winter halten sie das Laub-Mulchgemisch am Rosenfuß.
Aber nach der Wintersaison beginnt die Arbeit erneut ...

Tja, und auch hier gibt es Zecken. Unter der Tränenkiefer 
haben wir im letzten Jahr leider häufiger Nymphen und Larven 
entdeckt. Kein Wunder, denn dort schläft Sommer wie Winter 
ein Igel. Und auch unter den immergrünen Gehölzen im Bereich
 der Birke halten sich gern Igel und Mäuse auf. Also hoffen wir, 
dass wir zumindest einen Teil der Population mit Hilfe der 
Zeckenrollen und Mäuschen erwischen können. Denn dort alles 
runterzuschneiden, die Mulchschicht zu entsorgen und das 
Zecken- & Grasmilben-Konzentrat auszubringen - wie wir es 
getan haben, das ist auch hier im Garten utopisch. Also heißt 
es auch in diesem Garten 'mit Zecken leben lernen' ...

Doch bei den Temperaturen besteht zum Glück keine Gefahr. 
Und so lassen sich die kleinen Frühlingsfreuden noch unbeschwert 
genießen. Wie diese ausgesamten Elfenkrokusse im Rasen.

Schon bald wird sich diese Gruppe bestimmt öffnen ...

Und während es uns bei 3° im Garten nun zu kalt wurde, 
kam Nachbars Kater zur nächsten spannenden Gartenrunde vorbei.

Fotos: S.Schneider


Kommentare:

Calendula hat gesagt…

Da tut sich ja schon einiges im Garten! Bei uns ist noch alles unter einer Schneeschicht versteckt!
LG Calendula

stadtgarten hat gesagt…

Wow! Bei Euch blüht ja schon so Einiges! Hier sind bisher nur die Schneeglöckchen, die Winterlinge und eine vorwitzige Tete à Tete-Narzisse am Blühen. Und heute ist der Winter zurück gekommen, ich hoffe, er bleibt nicht lange!!!!
Das mit den Zecken ist ja wirklich heftig!
Liebe Grüße, Monika

Reginas Simple Living hat gesagt…

uwow! bei dir blüht ja schon einiges. bei mir blüht nur die christrose,die winterlinge,die ich gepflanzt habe,sind verschwunden.hier schneit es
liebe grüße,regina

SchneiderHein hat gesagt…

@ Calendula
Ja, meist sind die Gärten von meiner Mutter und auch unserer in Hannover im frühen Frühjahr früh dran. Wohl da wir einiges an Immergrünen und reichlich Gehölze und Mulch haben. Das schützt etwas vor der Kälte.

@ Monika
Narzissen! Da ist bei meiner Mutter noch gar nicht dran zu denken. Ich glaube die schauen noch gar nicht aus der Erde. Und selbst die in Töpfen überwinterten im Wintergarten rühren sich kaum.

Heute sieht es trotz grauem Himmel wirklich nach Frühling aus. Aber Nachfröste soll es wohl trotzdem noch geben. Doch am Mittwoch hatte ich das Gefühl, dass ich es den Pflanzen trotz leichtem Schneefall schon antuen konnte die Stauden im Sichtbereich runterzuschneiden. Aber bei +3° hatten wir nicht allzulange Lust auf Garten.
Bei mir beschränke ich mich noch auf Fotorundgänge ;-)

Ja, das mit den Zecken ist richtig doof. Und dafür, dass mich meine Mutter früher etwas belächelt hatte, wie ich mit dem Thema umgehe, hat sich ihr Gartenverhalten im letzten Sommer auch allmählich verändert. Sie überlegt nun auch häufiger, ob sie mal eben mit nackten Füßen und Gartenclogs ins Beet tritt. Denn die Larven und Nymphen sind auch für noch gute Augen kaum zu erkennen. Aber im Alter von 74 sind die nicht zu erkennen. Und plötzlich gibt es dann schlecht heilende Wunden ...

@ Regina
Ja, die regionalen Unterschiede sind mir och nie so aufgefallen wie in diesem Jahr. Aber inzwischen gibt es ja auch immer mehr Gartenblogger, die über ihren Garten, die Natur und das Wetter berichten :-)