Samstag, 12. Januar 2013

Gut trainiert



Auch die Kleinsten im Haus wollen ihren bunt eingewickelten Anteil am nächsten Weihnachten. Dafür arbeitet die winzige Weihnachtselfe schon seit Tagen sehr, sehr hart. Sie ist schließlich die Chef-Ausbilderin im Trainingslager für die Kleine-Geschenke-Logistik.

Der Christbaum-Bär und der weiße Gevatter Bär im roten Kapuzenmantel arbeiten mit den neuen Gabelstaplern noch nicht schnell genug. Die Geschenke werden so viel zu lange im Lager stehen bleiben und für kleine Nager wird aus Weih-nachten eher ein Wein-nachten oder gar Schrei-nachten.

Die meisten jungen Mäuse wünschen sich jungen Käse in großen Stücken. Da gilt aber nicht die Ausrede, dass Käse noch reifen muss. Auch das sichere Verladen ist noch ein großes Problem. Kleine Mäuse sollten zum Beispiel nicht einfach mit angehoben werden. Ihre Flügel sind doch nur ehrenvolle Attrappen.

 Immer wieder wird der kleine Schlitten mit großen Paketen beladen. Das ist ein schweißtreibender Job für das Rentier. Immer wieder muss es den Weihnachtsschlitten mit voller Fahrt vorfahren, der wird sofort hastig beladen und dann muss das Zugtier schon wieder Platz an der Rampe machen.

Nach jedem Testlauf nimmt der Gabelstapler die frischen 'jetzt gebrauchten Pakete' und packt sie zur Seite. Nun starten die kleinen Helfer den nächsten Versuch. Denn es sind ja nur noch elf Monate Zeit bis Weihnachten.


Fotos: W.Hein

Die Mäuse, das Ren und die Bären sind von Deb Canham gemacht worden.
Dieser Post ist schon auf SchneiderHein Basis quasi verdeckt veröffentlicht ... mit englischem Text. Der ist wohl das beste Beispiel dafür, warum die Bärengeschichten in der Regel in Deutsch erscheinen. Denn so manches Wort oder eben auch die etwas gewundenen Sätze würden sonst auf der Strecke bleiben. Deshalb gibt es hier, wenn es nicht so auffällt die deutsche Fassung. Und auffallen soll es nicht, damit kleine Bären auch weiterhin an den Weihnachtsmann glauben können ...


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