Dienstag, 24. Dezember 2013

Mit diesem bärigen Baum ...



...und dieser Geschichte wünschen wir Frohe Weihnachten!

Foto: S.Schneider


Weihnachtsvorbereitungen ...


Während kleine Bären noch schlafen, sieht es 
auf dem Küchentisch bei SchneiderHein so aus:

Und jetzt weiß ich auch, warum Herr Hein gestern 
erst so spät aus dem Büro zurück kam: Da liegt jetzt 
plötzlich eine Tüte mit Spielzeug auf dem Tisch ...

Foto: S.Schneider


Sonntag, 22. Dezember 2013

Der Flieger hat Verspätung ...



der kleine Neffe auf seinen Onkel wartet, die Startbahn 
jetzt sogar beleuchtet ist, und der Lufthobel zum Abflug 
bereit steht, ist der alte Seebär plötzlich verschwunden. 
Dabei soll er doch heute wieder zum Nordpol starten, um 
dieses Mal rechtzeitig die Geschenke abzuholen ...

Foto: S.Schneider


Sonntag, 1. Dezember 2013

Ein kleiner Einkauf zum Advent


Gestern feierte die Bärenhöhle Hannover 18. Geburtstag. 
Das war ein guter Grund endlich mal mit der Weihnachtsdeko 
anzufangen, und diese kleine Adventskiste als Geschenk für 
die Geburtstagskinder mitzunehmen ...

Und da unsere kleinen Mäuse den 1. Advent diesmal 
ganz gemütlich feiern wollen, wurden die Höhlen-Vitrinen mit 
Puppenstuben-Zubehör ausgiebig inspiziert. So versammelten 
sich nach und nach auf dem Kassentresen ein kaum gebrauchter 
Adventskranz, ein Korb voller Geschirr mit und ohne Goldrand, 
eine Wundertüte mit Holzspielzeug, ein sausegeschwinder Tret-
roller, ein Steckenpferd, natürlich ein Kuchenteller mit Schoko-
torte und ein Blech mit Lebkuchen für die kleinen Naschkatzen 
auf Mausepfoten. 

Foto: S.Schneider


der andere Blickwinkel



Da wird Sink vorsichtig auf dem Tretroller positioniert, ...

mächtig am Hintergrund optimiert und viel Kleinkram 
auf der Advents-Kaffeetafel untergebracht.

Fotos: S.Schneider


Samstag, 16. November 2013

Ein Abend im Kerzenschein



Heute ist endlich so weit - der große Laternenumzug ist startbereit.

Die Beleuchtung stimmt. Jetzt nur noch ...

ein paar letzte Korrekturen in der Aufstellung.

Und schon setzt sich die aufgeregte Mäuseschar 
mit ihren bunten Lampions in Bewegung ...


Fotos: S.Schneider


Donnerstag, 7. November 2013

1A Fassadenreinigung



Heute, an einem extrem regnerischen aber erstaunlich 
warmen Herbsttag, sah ich auf dem Weg zur Mülltone 
eine Schnirkelschnecke an der veralgten Garagenwand.

Bei genauerer Betrachtung war es dann aber nicht nur eine. 
Es fanden sich 11 Schnecken in allerlei Gehäusefarben und 
in verschiedenen Größen auf der Fläche vor dem Hauseingang.

Und zusammen erstellten sie eine feine marmorierte Struktur
Jede für sich lieferte eine perfekte Hausarbeit ab. Denn überall 
wo sie putzen, hinterließen sie reinstes Weiß ...

Fotos: S.Schneider


Mittwoch, 6. November 2013

Auf der Suche nach einigen Krokussen ...


Heute zeigte sich mal wieder, dass es äußerst gefährlich für mich ist, wenn ich nach etwas auf der Suche bin. Dieses Mal wurde mir die Suche nach weißen Wildkrokussen für unsere Wiese hinter dem Haus im Wildwuchsgarten zum Verhängnis. Denn nachdem ich nun zumindest teilweise den Kampf gegen den Hopfen aufgenommen habe und stellenweise dort jetzt mit nackter Erde konfrontiert werde, wäre es schön, die Wiese fürs Frühjahr noch nachzuverdichten ...

Hornbach - Krokusse, Blumenzwiebeln!? Nee, Weihnachtsbäume und Winterdeko!

Obi - Futterhäuser, Weihnachtsdeko, Christrosen & Tannenbäume. 
Und in der letzten Ecke des Marktes warteten zwei riesige Gitterkörbe. Davor waren 3 Frauen kopfüber in den Körben versunken, und arbeiteten sich wie die Wühlmäuse durch die darin befindlichen Waren. Links daneben stand ein kopfschüttelnder Ehemann. Beim Näherkommen sah ich zwei dieser netten orangefarbenen Einkaufswägelchen, die schon fast an die Grenze ihrer Aufnahmefähigkeit stießen. Aber das hielt die Damen nicht davon ab noch tiefer in den Warenboxen zu verschwinden. Ab und an tauchte eine der Frauen mit einem Fang auf, teilte kurz die Blumenzwiebel-Sorte mit, überlegte ob die Farbe passte und stellte die Beute in ihrem Körbchen auf der anderen Seite des Ganges ganz schnell sicher. Jetzt erblickte ich das schwach handgeschriebene Schild: Alle Blumenzwiebeln 1,- €. Ein Platz war vor dem Zwiebelparadies jedoch nicht mehr zu ergattern. Also stellte ich mich etwas schräg rechts daneben vor die gut gefüllte Wühlkiste mit den Zwiebel-Pflanzschalen. Von dort hatte ich zumindest einen guten Überblick über das reduzierte Sortiment. Zuerst fielen mir weiße Narzissen mit Namen 'Kathie Heath' mit orangefarbenem Kelch für meine Mutter auf. Zwar auch keine Dichternarzissen - eher die Osterglockenform, aber nett anzuschauen. Und an das Paket kam ich sogar heran! Doch mitwühlen konnte ich nicht. Denn die beiden Damen neben mir arbeiteten mit System: Von links nach rechts: Das bedeutete, neben mir türmte sich allmählich ein Berg aus bunten Zwiebelpackungen auf. Ich brauchte dem Haufen nur beim Wachsen zuzuschauen und gegebenfalls zuzugreifen. Es erschien ein zweites Paket der 'Kathie Heath' und dann weiße gefüllte Tulpen. Tulpen!? Nein, in unserem Garten machen die keinen Sinn. Aber für meine Mutter? Schließlich hatten die im Winter hinter der Kasse von Stanze verschenkten Tulpen ihr im letzten Frühjahr Freude bereitet. Also 10 weiße gefüllte Tulpen 'Mount Tacoma'. Dann tauchte etwas für mich aus der Tiefe auf: 7x kleinere weiße Allium 'Graceful Beauty'. Die sind zwar Schneckenfutter, aber für 1,- €! Danach kamen 15x blaue Allium 'Azureum' zum Vorschein. Und plötzlich Narzissus 'High Society', die schon etwas mehr an Dichternazissen herankamen. Schließlich hatte meine Mutter vor einigen Wochen nur 4 Zwiebeln Narcissus Poeticus 'Acetea' gekauft und es inzwischen sehr bereut, dass sie nicht mehr mitgenommen hatte. Denn wenig später waren sie bereits ausverkauft. Also sollte sie nun wenigstens bei diesem Preis noch mehr Nazissen bekommen ... 
Nach und nach vermehrte sich mein Beutel-Sortiment, denn immer mehr kleine Allium kamen zum Vorschein. Und bei so einer Preisreduzierungen verschwinden blitzschnell gute Vorsätze & Verstand. Also waren die weiß-gefüllten Tulpen mit Fransenrand namens 'Snow Crystal' auch schnell in der Hand. Und gut, dass ich vor der Verkaufsfläche mit den Zwiebel-Pflanzschalen stand. Denn ich hatte keinen Einfaufswagen bzw. diesen orangefarbenen Hackenporsche dabei. Aber so ließ sich das gesammelte Sortiment nun perfekt in grünen Plastikkörben sortieren. Ein Päckchen Schneeglanz 'Pink Giant' würde meiner Mutter bestimmt irgendwo zwischen den Lenzrosen gefallen. Denn bisher hat sie nur blauen Schneeglanz. Und wie war das - hatte sie nicht mit Hyazinthen in Orange für ihr Beet hinter dem Wintergarten überlegt? Dort wo im Frühjahr die orangenen Hornveilchen immer häufiger angeknabbert werden. Für 1,- € kann man so ein Experiment mit 5 Zwiebeln der 'Gipsy Queeen' doch mal starten! Auch wenn in unserem Wildwuchsgarten der Hyazinthenaustrieb fast jedes Jahr freudig von den Nacktschnecken erwartet wird. Das Orange-Beet bei meiner Mutter unter der Korkenzieherweide ist allerdings ein ähnliches Schneckenparadies. Beim zweiten Beutel 'Gipsy Queen' kam ich mit den Damen ins Gespräch. Denn 10 Hyazinthen wären 3 Zwiebelgruppen am Beetrand. Aber als Schneckenfutter? Natürlich konnten es die beiden 'Wühlmäuse' nicht glauben, dass rote Schleimer Allium-Stiele hochraspeln, um anschließend Blütenköpfe zu kippen. Oder, dass Narzissen sich kaum richtig entfalten können, bevor sie schon kopflos sind
Deswegen sind Narzissen auch bei meiner Mutter nur in Töpfen im Wintergarten einigermaßen sicher. Allerdings hielten sich durch diesen langen Winter die Schnecken ausnahmsweise mal zurück ...
Und während wir uns nun über Schnecken, wohl nicht mehr vorhandene Wildkrokus-Pakete in der Wühlkiste, Gartenfarben und Zwiebelvorlieben unterhielten, tauchte plötzlich doch noch ein einsamer Krokus-Beutel mit 'Fehlfarben' auf. Der wanderte dann bei einer der Frauen ins Körbchen, da ich dankend ablehnte. Inzwischen wurde die Ausbeute aus der Tiefe nun fast immer verkündet, und ich konnte gegebenfalls Bedarf anmelden. 
Irgendwann waren sie dann doch mal am Boden der Box angekommen, und es sollte nun von rechts nach links zurückgeschichtet werden. Denn da ganz rechts unten, da war noch unerforschtes Gebiet! Zwischendurch entdeckte ich ganz in der Nähe einen Ständer mit grauen Transportkartons und nahm sicherheitshalber 2 Kästen mit. Das war auch gut so, denn nach und nach füllten sich die Kisten. Doch dann siegte die 'Vernunft' und ich gab auf, um meine Beute zu sortieren. Für unseren Wildwuchsgarten gab es nun 8 Beutel mit weißem und blauem Allium. Und für den Garten meiner Mutter:
2x 5 Narcissus 'Kathie Heath'
8 Narcissus ' High' Society
2x 10 Tulipa ' Mount Tacoma'
3x 7 Tulipa ' Snow Crystal'
3x 5 Hya--- 'Gipsy Queen'
1x 20 Chinodoxa forbesii ' Pink Giant'
Aber kein einziges Krokus-Paket für mich! Übereinander gestapelt konnte ich die beiden Kartons mit der Zwiebel-Ausbeute jetzt bequem durch den Laden tragen. So drehte ich noch eine Runde durch den Außenbereich. Denn bei Hornbach hatte ich neben einem neuen Katzengras für Allegra ein um 50% reduziertes Gras für die Deko auf dem Vogelfuttertisch mitgenommen. Doch Obi war gnädig: Hier führte mich nichts mehr in Versuchung. 
Anders in der Weihnachtsabteilung. Vieles hatte ich schon in abgewandelter Form. Auch mit all' den angebotenen Farben bin ich inzwischen bestens versorgt. Nur bei kleinen Dekovögeln bringt es die Industrie fast jedes Jahr fertig, dass ich irgendwann irgendwo schwach werde. Also mussten 2 graue Wintervögel mit ...

2 Baumärkte = 2 Gräser, 2 Wintervögel und 2 Kisten voller Blumenzwiebeln, von denen ich nicht ahnte, dass ich sie brauchen würde. Dafür noch immer kein einziges Paket Krokusse!

Also auf zu Hagebau. Der Außenbereich war noch gut gefüllt, und die Containerpflanzen bis zu 50% reduziert. Nein, nix mehr! Auch nicht gucken! Schließlich müssen noch Veilchenblau, Rosa nitida, einige Rosenkinder und ein Multiflora-Steckling in die Erde. Und Kübelpflanzen, die im Hochwald überwintern müssen, habe ich wirklich schon genug. 
Doch, die weiße Rose, dass ist doch wohl Schneewittchen, die mir im vorletzten Winter eingegangen ist. Die Rose, die mir meine Großmutter unbedingt zur Hochzeit schenken wollte, da sie ihr so viel Freude machte! Vielversprechend sah das weiße Etwas nicht aus. Sie führte mir eher vor, dass sie im Gartencenter schon arg gelitten hat und nicht grundlos ein Ladenhüter war. An ihr zeigte sich Mehltau und Sternrußtau. Aber 10,- € stand auf dem Schild, und sie war schon größer und blühte noch dazu. Der Mitarbeiter konnte mir nicht die Preisreduzierung benennen. 'Das weiß nur das Kassensystem. Aber wenn ihnen der Preis nicht zusagt, dann können sie sie auch an der Kasse stehenlassen!' Dann wurde noch etwas über die Anfälligkeit von Schneewittchen bzw. die vergangen harten Winter gefachsimpelt und ich zog mit einem muckeligen Röschen mit Erinnerungswert von dannen. 
Aber nur bis zum Regal mit den Tontöpfen. Denn diese leicht geschwungene Topfform gibt es wohl fast nur bei Hagebau. Also kamen 3 Pötte in den Einkaufswagen. 
Drinnen im Gewächshaus ein Regal mit Narzissmus poeticus var. recurvus! Leider nur ein Paket mit 5 etwas angetrockneten Zwiebeln. Aber egal. Die mussten für meine Mutter auch noch mit.
Und dann endlich Krokusse - und sogar weiße. Plötzlich fiel die Entscheidung unendlich schwer, da ich Auswahl hatte. Von 'Ard Schenk' nahm ich sogleich alle noch vorhandenen 4 Beutel mit. 'Miss Vain' wohnt schon in der Wiese. Also macht es Sinn sie zu ergänzen. Ach, und normale weiße Krokusse sind auch schön. Und die, sind 'Firefly' nicht Elfenkrokusse, die blühen früher als die weißen? Tja, 'Blue Pearl' hat zwar einen leicht violetten Hauch, aber die würden sicherlich auch passen. Ebenso 'Prins Claus' als kleiner Solitär-Tuff. Es war alles so schön 'bunt', und ich konnte mich gar nicht entscheiden. Doch, dann fand ich eine perfekte Begründungsstrategie, um zuschlagen zu können: Denn seitdem Maus & Allegra bei uns wohnen, mag ich keine echten Blumen bzw. Blumensträuße mehr im Haus - also seit fast 12 Jahren. Seitdem bekomme ich daher auch keinen Blumenstrauß mehr zum Geburtstag von meiner Mutter geschenkt. Aber da die Krokusblüte meist in dieser Zeit liegt, wünsche ich mir dann einfach eine blühende Wiese zum nächsten Geburtstag, die jetzt dann halt schon vorbereitet werden muss. Was da nun in den Einkaufswagen wanderte, ist auf dem Wildwuchs-Blog zu sehen ...
Danach schlenderte ich noch etwas durch die Gänge und entdeckte endlich einen passenden Ersatz für diese baufällige Vogelhaus am Apfelbaum in Braunschweig. Doch meine Mutter hat das morsche Häuschen nochmals gesichert. Und nun kann es vielleicht noch einmal einen Winter überstehen. Doch wenn wieder so viel Betrieb wie im letzten Winter an der Futterstelle herrscht, gibt es eventuell mal einen Vogel der mit dem Haus abstürzt. Oder der 'Koch-Kater' bzw. 'Mika' sind eine Bedrohung für das Häuschen. Daher ist es gut ein stabiles Modell in Reserve zu haben!
Dann kam die Weihnachtsecke. Nö, auf den ersten Blick war da nix was mein Herz begehrte. Doch, meine weißen rechteckigen Holztabletts vom Vorjahr, die gab es hier in quadratisch. Also ein großes graues und ein 3er Set in weiß. Denn für Blumenkinder-Landschaften haben sie sich bereits bewährt
Und die Eulen aus Reisig, Holzspänen und Fell? Sie waren mir schon mal irgendwo aufgefallen. Aber jetzt kommt Weihnachten - für mich keine Eulenzeit. Naturmaterialien dekoriere ich ohnehin recht selten, und Herbst & Halloween haben ich fast verpasst. Ich nahm meinen vollen Einkaufswagen und schob ihn zur Kasse. Auf halbem Weg hielt ich jedoch inne. Wenn ich zwei mit einem ansprechenden Blick finde, dann darf eine große & eine kleine Eule in die Fensterbank, wo einst die Saurier und dann später die Hirsche wohnten. Ich fand den passenden Gesichtsausdruck ...

Fazit: Und das hier nehme ich nun alles zu meiner Mutter mit:


Foto: S.Schneider








Nachtrag Freitag, 8. November 2013:
Dafür, dass meine Mutter eigentlich endlich weniger Töpfe in Haus & Garten versorgen möchte, hat sie nun neben ihrem kleinen Topf mit Dichternarzissen und den im letzten Jahr gekauften Narzissen, die jetzt nur noch 2 Töpfe ergeben, eine nette neue Zwiebeltopf-Sammlung: 3x Narzissen und 3x Tulpen stehen jetzt zusätzlich in der Garage. Nur der rosa Schneeglanz kam im Vordergrund in das Apfelbaumbeet. Und die Hyazinthen sollten später ins Orangebeet gesetzt werden. 
Doch noch am Abend entschieden wir, dass die Hyazinthen lieber auch in Schalen gepflanzt werden sollten. Denn je nach Wettersituation macht es Sinn sie vor den gefräßigen Schnecken zu schützen. Und mit Töpfen und Schalen ist man flexibel. Vor allem, wenn es notfalls so schöne Tarnkörbe für Plastiktöpfe im Beet gibt. Also wandern in den nächsten Tagen noch 3 Hyazinthentöpfe mit in die schon gut gefüllte Gartengarage. Wie gut, dass meine Mutter kein Auto mehr hat!


Samstag, 19. Oktober 2013

Samstag, 12. Oktober 2013

Ein Moment in der Bärenhöhle



Die Kalender sind Selbstläufer. Jedenfalls für die anwesenden Kalenderhelden. Die meisten Kunden, die heute in die Bärenhöhle kommen, nehmen einen mit. Da müssen die Jungs sich nicht reinhängen, fläzen sich lieber auf den Mohairfellrollen und schmieden Pläne, wie sie den Langohrindianern die Löffel langziehen. Und was nehmen sie im Winter statt der Wasserwummen? Die dürfen sie im Haus nicht abschießen. Vielleicht können sie jetzt endlich Sprühsahne einsetzen.

Die neuen Rica-Bären dürfen nicht so sorglos wie die Kalenderhelden im Laden rumwuseln. Sie müssen schön in der Mitte bleiben und eine gute Figur machen. Schließlich wollen sie ja keine Ladenhüter werden und müssen dafür noch ein paar Herzen brechen.

 So blicken sie treu und liebreizend in die Runde, bis sie jemand hochhebt und beginnt, sie liebevoll zu drücken oder zärtlich in die Seite knufft. Dann kommt der Moment, da wird vorsichtig das Schild am Rücken hervor gefingert. Der schöne Name, dieses Mal häufiger etwas italienisch, wird bewundert und schon mal probeweise laut gesprochen. Über den Preis, obwohl er genau registriert wird, wird dagegen Stillschweigen bewahrt.

Und dann machen es sich die Großen richtig schwierig. Wenn sie sich einen Knuddelpetz nach den anderen herausholen und danach auf den Tresen setzen. Dazu holen sie sich noch ein paar Plüschnasen aus dem Laden. Jetzt müssen sie sich nur noch entscheiden. Noch einmal ein paar Bären umsetzen und sich jetzt entscheiden. Den Inhalt der Geldbörse überprüfen und dann eine Entscheidung treffen. Sieht einer von den Kleinen nicht aus, wie ein verlorener Bär der Kindheit? Es ist doch ganz leicht, man nehme ... oder ... nein lieber ...

Da blicken jetzt noch viele kleine Knopfaugen erwartungsvoll in die noch etwas ratlosen Gesichter. Nicht alle dürfen mit, aber ein paar werden es heute noch schaffen.

 An anderer Stelle wird weiter gefachsimpelt. Denn aus manchen Entscheidungen hält man sich besser raus. Und kleine Herzensbrecher wissen schon, was zu tun ist.

Nur Lisa ist verwundert, was das hier für ein 'Künstlertreffen' ist. Niemand wollte bis jetzt wissen, wie sie mit Aurelie das Kalendermotiv August geschafft hat. Ohne sie als Künstler in den Bildern hätte doch keiner irgendein Foto machen können. Doch jetzt, wenn alles fertig ist, ist so ein Kalender scheinbar einfach da. Denn, wenn die Leute ihn mitnehmen, kümmert sich keiner um die anwesenden Helden. Menno! Kaninchen! Im nächsten Jahr können die gucken, ob ein Kalender 'Teddy & Co' mit einem leeren Garten so ohne Bären noch so spannend ist. Die kleine Bärin hat demnächst sicher Besseres zu tun, als für ein Foto extra still sitzen zu bleiben.


Fotos: W.Hein

Auf den Fotos sieht man jede Menge Rica-Bären. Nur der kleine Muck ist von Anja Fohmann. Daneben tauchen Ulrike und Claude Charles, die Schöpfer der Rica-Bären auf und Hanne und Peter Mahnke von der Bärenhöhle Hannover. Dazu kommen noch ein paar Gäste, die es uns hoffentlich nicht übelnehmen, wenn man sehen kann, dass auch sie Plüschpetze lieben.



Samstag, 10. August 2013

blauer Hof



Kübelplanzen und ausgesamte Pflänzchen dicht beieinander: 
Die blaue Edeldistel wohnt in den Fugen. Auch der blaue Stauden-
lein, Lavendel, Kuhschelle und Feinstrahl bevölkern die Ritzen.

Doch der kleine Agapanthus africanus Charlotte und 
drei verschiedene Enziane ziehen das Topfleben vor 
der Fassade auf dem heißen Südhof vor.

Wegwarten hingegen leben ebenfalls auf erstaunlich engem Raum. 
Denn ein ausgesamtes Pflänzchen auf dem Nachbarhof hat sich den 
Platz in einem winzigen Loch einer Waschbetonplatte ausgesucht. 
Und am Hauseingang lebt diese Wegwarte schon seit einigen Jahren 
in der Fläche von 2 kleinen Pflastersteinen ...


Fotos: S.Schneider


Freitag, 9. August 2013

Wegwarte & Co










Nach diesen heißen Sommertagen hätte ich gar nicht erwartet, 
dass uns die Wegwarte auf dem südlichen Hof zwischen dem 
Totholz direkt am Haussockel noch so viel Freude bereiten könnte. 

Das bisher erste Mal war im Sommer 2009, als sich eine Wegwarte 
aus Samen in den Pflasterfugen unseres Hofes entwickelte. Mein 
Versuch einen Ableger von meiner Mutter auf unserem Hof im Topf 
zu halten, war im Sommer 2010 nur von mäßigem Erfolg gekrönt - 
sie war leider bald vertrocknet.

Glücklicherweise konnte ich nochmals im Frühjahr 2012 einen 
Ableger von dieser Pflanze am Hauseingang aus dem Garten 
meiner Mutter erhalten. Der stand zwar auch im Topf, war aber 
nun von Erde und Totholz umgeben. Und eine Teichfolie vor
dem Haussockel sorgt dafür, dass das Gießwasser nicht gleich 
versickern kann. Nun hoffe ich, dass sich die entstehende Saat 
der Wegwarte in diesem Erde, Mulch- & Holzgemisch wohl fühlt 
und viele kleine Ableger entstehen ...

Denn vor der Korkenzieherweide im Kübel muss man 
zur Zeit noch sehr genau hinschauen, um ihre herrlichen 
himmelblauen Blüten zu erahnen.

Die kleinen Blüten von Feinstrahl sind da irgendwie auffälliger. 
Während die Kamille-Saat vom Frühjahr kein einziges Pflänzchen 
hervorbrachte, tobt sich Feinstrahl überall in den Hof-Fugen aus. 
Schon so manches ausgesamte Kind musste ich herausreißen oder 
zumindest vorläufig für Gartenvasen köpfen. Denn zeitweilig 
waren einfach zu viele dieser teilweise 80cm hohen Blümchen im 
Weg. Vorzugsweise standen die natürlich genau an der Grenze 
zum krautfreien Nachbarhof. Genau wie der Staudenlein und die 
einzigen 3 Kornblumen, die aus 3 Saatpackungen entstanden ...

So wäre eigentlich der idealen Sommermix für den Haussockel: 
Feinstrahl nicht zu hoch, dazu das herrliche Blau vom Borretsch 
und sogar der Schneefelberich. Während er mir hinter dem Haus 
ein kleiner Frühjahrsableger hier eine erstaunlich gute Figur.

Heute wollte mir der Borretsch jedoch kaum blaue Blüten 
zeigen, hat aber noch so einiges in der Hinterhand ...

Im Vergleich zu früheren Jahren blüht nun schon einiges mehr 
auf dem heißen Südhof zwischen dem geschichteten Totholz 
am Haussockel. Teilweise zeigt sich am Rand die Schafgrabe, 
die pfirsichblättrige Glockenblume blüht ab und an nach. Und 
diese violette Glockenblume ist ein herrliches 'Unkraut'. Selbst 
Walderdbeeren halten sich zur Zeit im Untergrund und Zitronen-
melisse gedeiht optimal. Nur die wilde Möhre, die ich so gern 
mit der Wegwarte kombinieren möchte, weigert sich noch immer 
hier Fuß zu fassen. Dabei wächst sie doch bereits zwischen der
Hecke & dem Hof im Vorgarten - dort, wo sie eigentlich nicht 
hingehört. Denn sie wirft sich ständig Fußgängern in den Weg. 
Aber vielleicht schafft es im Laufe der Jahre ja doch noch ein 
Saatkörnchen einen genehmen Platz zu finden, um dann 
hoffentlich zusammen mit der Wegwarte zu blühen ...

Fotos: S.Schneider


Und wer jetzt noch mehr faszinierende Bilder von verschieden-
farbigen blau- und sogar weißblütigen Wegwarten sehen möchte, 
der sollte hier auf dem Blog 'Klasse im Garten' vorbeischauen.


Freitag, 2. August 2013

Nahrungsquelle Wasserdost



Der Wasserdost braucht glücklicherweise wohl nicht unbedingt 
einen Wasseranschluß. In unserem Vorgarten kommt er auch 
in den sandigen Pflasterfugen gut zurecht, und erweitert dort 
zur Zeit den Speiseplan der Insekten.


Fotos: W.Hein


Distel-Sämling



Im wilden Vorgarten ist die Distelblüte zwischen Tamariske, 
Sommerflieder und Wasserdost in der Hitze der letzten Tage 
einfach untergegangen. Und nun verteilt sie schon Saat ...

Foto: W.Hein


Schnellimbiss



Der kleine Fuchs kehrt am Abend in die Nektarschänke ein.

Am Sommerflieder flattert er von Dolde zu Dolde.

Unterwegs trifft er das Tagpfauenauge, das schnell auf die andere Seite wandert.

Das Pfauenauge hat seine Verwandten mitgebracht, denn das Blütenmeer des violetten Flieders ist in diesen Tagen nicht nur eine Bienenweide.

So flattern jeden Abend, immer mehr Schmetterlinge um den Vorgarten-Strauch, wenn die Hitze die zarten Fliederdüfte aussendet.

Darunter ist auch hin und wieder ein scheuer Kohlweißling.

Fotos: W.Hein


Donnerstag, 20. Juni 2013

ein Fisch lernt fliegen ...



Sommer, Sonne und fast windstilles Wetter. 
Ein idealer Morgen, um dem Fisch das Fliegen 
beizubringen ...


Fotos: S.Schneider


Schon gestern nach der Montage unternahm der Fisch 
erste Kurzflüge im Treppenhaus. Und heute gab es bei 
schönstem Sommerwetter den ersten kleinen Freiflug 
im Garten. Weitere sind geplant ...

Mal wieder so eine Geburtstagsgeschenk-Suche mit Folgen: 
Denn eigentlich waren wir in der vorletzten Woche nur 
auf der Suche nach einem handlichen Geburtstagsgeschenk. 
Der zu Beschenkende verschwindet in den nächsten Tagen 
samt Familie und Mobiliar für 2 Jahre in die USA. Daher 
wollten wir die Verpackungslogistik der Familie im Vorfeld 
nicht mehr zu sehr strapazieren. Und plötzlich entdeckte 
Herr Hein den aufblasbaren Air Swimmer. Allerdings hatten 
wir dabei total vergessen, dass der Fisch nur mit Helium 
fliegen kann - und davon braucht das Tier recht viel.

Also entschieden wir uns zum Geburtstag lieber nur für 
einen Gutschein, der erst eingelöst werden kann, wenn 
die Familie im neuen Heim angekommen ist. Amazon USA 
macht's möglich, und liefert dann bald nach der Ankunft 
Fisch & Helium-Flasche frei Haus. 

Und je mehr wir uns mit dem Clownfisch beschäftigten, 
wurde klar, dass kleine Bären ganz dringend so ein Flugdings 
im Garten brauchen ...


Aus Nachbars Garten ...



... hat sich eine Wiesenmargerite zu uns hinübergesamt.

Welch eine Freude, als sich heute die erste von drei Knospen 
öffnete! Denn seit 1996 versuche ich vergeblich Margeriten in 
der Wiese hinter dem Haus anzusiedeln. Doch hier in dieser 
winzigen Steinfuge zwischen Garagentor und Hauseingang im 
halbschattigen Bereich hat es nun eine von selbst geschafft.

Hoffentlich bleibt uns das kleine Pflänzchen jetzt erhalten,
 und wird nicht achtlos vom Postboten oder Werbezustellern 
mit Füßen getreten ...

Fotos: S.Schneider


Wann dieser Sämling wohl blüht?



Der hässliche schmale Weg auf der Nordseite zur Haustür 
wird seit einigen Jahren immer mehr auf der linken Seite 
zur Garagenwand von der Natur erobert. Besonders reizvoll 
Vordach ankam und dort auch üppig blühte. Doch diese 
meterlangenTriebe mussten wir leider kappen, da die wild 
wuchernde Waldrebe sonst blitzschnell das gesamte Nordach 
erobert hätte. Inzwischen bevorzugt sie das Haupt unsere 
Sauerkirsche, Nachbars Fichte und wieder die Dachfläche 
als Kletterwand ...

Im letzten Jahr tauchte nun plötzlich ein Clematis-Sämling 
in den Steinfugen auf. Ob der nun irgendwann die 'immergrüne' 
veralgte Wand begrünt und dann auch später einmal blüht?

Foto: S.Schneider