Dienstag, 1. Mai 2012

Giersch stört nicht jeden ...


Auch wenn der Giersch in meinem weißen Vorgarten häufig 
bekämpft wird, so gibt es trotzdem jemanden, der den Platz 
zwischen dem essbaren Unkraut und der Hecke genießt:


 Nachbars Kater von schräg gegenüber hält an diesem 
krautig-schattigen Platz gern seinen Mittagsschlaf.

Foto: S.Schneider


Kommentare:

Herz-und-Leben hat gesagt…

An manchen Stellen stört er mich auch nicht, zumal er ein vorzüglicher Bodendecker ist. Wozu anderes Pflanzen, wenn der Giersch schon da ist?!?
Und man ihn relativ gut ausreißen kann, anders als andere Wildkräuter. Aber da wo er nicht sein soll, stört er schon.

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara
Wenn er stört muss man halt konsequent am Ball bleiben - wie bei fast allen Pflanzen.
Blöd ist nur, dass wir uns in dem Bereich zwischen Beet und Hecke nicht sicher sind, ob da auch schon Zecken lauern. Das macht das Herausreißen und Wurzeln freilegen dort bei feuchter Witterung nicht gerade angenehm. Ach waren das noch schöne Zeiten, als man jederzeit spontan im Garten arbeiten konnte ...

Herz-und-Leben hat gesagt…

ja, das glaub' ich gern. Ich kenne das ja auch noch ... und hier im neuen Garten habe ich bislang keine einzige Zecke, aber auch keine Schnecke entdecken können. Das ist wirklich angenehm. Dafür anderes ... ;-) Irgendwas ist halt immer ... aber Zecken sind schon besonders schlimm!

Liebe Grüße
Sara

HERZ-UND-LEBEN 2 hat gesagt…

Jetzt finde ich nochmal hierher ... also Giersch haben wir hier inzwischen auch im neuen Garten. Aber mich stört er nicht wirklich. Zumal man ihn gut essen kann. Außerdem ist er ein uter Bodendecker. Ich weiß von jemand, der panaschierten Giersch bewußt pflanzte als Bodenbedeckung. Schaut sehr hübsch aus!

Aber was Konsequenz betrifft .... wenn da nur alle Leute so konsequent wären ... bei uns muß der Löwenzahn schon seit Jahren im Garten wachsen, denn fast der ganze "Rasen" besteht daraus ;-) Nun werde ich es mal mit diesem Gerät probieren - soll wirkungsvoll sein ...

http://www.clipfish.de/video/2455983/der-unkrautstecher-von-fiskars-im-einsatz-bei-udigde/

Liebe Grüße
Sara

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara
Da ich eigentlich keine panaschierten Blätter mag, konnte ich mich für diese edelere Form des Giersch auch nicht begeistern.
Die beiden Ilex mit panaschierten Blättern und die großen Buchsbäume fanden ja schon im Garten in Hannover vor. Selbst hätte ich sie dort nie gepflanzt.
Giersch an sich finde ich wirklich nicht schlimm, nur nicht überall. In unserem Garten an der Nordgrenze kommt er vom Nachbarn rüber. Aber dort ist es ihm zum Glück zu trocken. Und unter den Obstbäumen war im Anfang auch welcher, aber den hatte ich mit meiner Mutter gleich im Anfang konsequent eliminiert. Doch dazu mussten wir einige Quadratmeter bis zu 20cm tief fast durchsieben.
Wäre in BS die Nachbarschaft nicht so altbacken kleingärtnerisch veranlagt, so würde der Giersch dort kein Problem darstellen. Dort wo er stört, würden die Blätter weggerissen werden, Freiflächen würde er begrünen, und blühen würde er auch herrlich. Nur vor der Saatausbildung sollten die Blüten dann rechtzeitig entfernt werden. Leider gerät die Nachbarschaft regelrecht in Panik, wenn die bei uns nur eine Gierschblüte sehen oder Blätter aus der Hecke oder dem Zaun im Norden schauen.

Meine Mutter erntet die Blätter und verkocht sie. Aber so richtig gut schmecken sie ihr nicht. Wir mögen ihn nicht. Und außerdem wächst er mir zu dicht an der Straße, denn dort fahren mehrmals täglich Lkws & Busse vorbei ...

HERZ-UND-LEBEN 2 hat gesagt…

Also bei uns haben die das "Unkraut" auch nicht so gern ;-) Wenn die was von Wildkräuter und essen hören, schlackern sie mit den Ohren *lach*
Der Giersch wuchert allerdings gerade vom Nachbarn herüber, obwohl der sich übers Unkraut mokiert. ;-)
Ich hab's noch nie geschafft, den Giersch wegzubekommen. Aber tiefer gegraben hatte ich auch nie, da war imemr viel anderes, was da noch w uchs.
Ist ja schlimm, mit der Nachbarschaft dort. Bei uns war das anders oder aber weil die Chemie mit den Nachbarn sehr stimmig war, haben sie über manches hinweggesehen. Wir sind heute noch befreundet. :-)

Also reines Giersch-Gemüse essen wir auch nicht. Ich gebe ihn immer an die 9-Kräuter-Suppe und zuweilen noch in den Brennessel-"Spinat" oder ähnliches. Ich hab' da auch schon echten Spinat mit beigemengt für die Männer, wenn sie den wilden Geschmack nicht so gern haben. Ich selbst mag es auch "so".
An der Straße würde ich auch nichts ernten. Das Problem haben wir ja jetzt auch hier. Ob man überhaupt Eßbares in unserem Garten ernten sollte, ist halt die Frage. Es liegt ja nicht alles ganz nah an der Sraße und übermäßig Verkehr ist nun auch wieder nicht. Wenn ich da die Obstplantagen oder Gemüsefelder an Autobahnen liegen sehe .... Aber Busse fahren auch bei uns vorbei ...

Gute Nacht!
Sara