Dienstag, 26. Juli 2011

Eine Säule für eine besondere Fuchsie



Im ersten Jahr waren die Ableger dieser panaschierten
kleinblütigen Fuchsie, die meine Mutter von einer Schul-
freundin
geschenkt bekam, fürchterlich muckelig. Doch
im letzten Sommer sah das Pflänzchen schon vielver-
sprechender aus
. Und seit diesem Frühjahr legt sie nun
richtig los. Jetzt ist sie bereits so üppig, dass der Topf
erhöht stehen sollte, damit ihre überhängenden Zweige
nicht auf dem Boden liegen.

Wie gut, dass ich auf der Suche nach dem blauen Hibiskus
auch zufällig diese terracottafarbene reduzierte Säule bei
Hagebau entdeckte!
Die graue Variante steht schon einige
Zeit bei uns im Treppenhaus und ist vielseitig einsetzbar!


Fotos: S.Schneider


Kommentare:

stadtgarten hat gesagt…

Eine schöne Fuchsie - ist das eine winterharte für draußen????
Vor eingien Jahren hatte ich auch viele Fuchsien, aber irgendwie haben wie das Überwintern nicht so gut überstanden und ich war auch das dauernde Gießen leid - aber jetzt haben wir bei der Buga so viele verschiedene tolle Fuchsien gesehen, dass ich mir vorgenommen habe, nächstes Jahr wieder einen neuen Anfang zu starten...
Liebe Grüße, Monika

SchneiderHein hat gesagt…

@ Monika
Vor einiger Zeit hat jemand behauptet, dass diese Fuchsie angeblich winterhart sein soll. Aber wir wissen es nicht, da wir nicht die Namen der Pflanzen kennen. Und da sie nun den perfekten Platz hat, kommt sie doch lieber wieder in den Keller. Zum Glück gibt es im Haus den richtigen Raum dafür. Aber viel mehr sollten es leider nicht werden. Obwohl es ja wirklich sehr schöne Varianten gibt ...
Ja das Gießen! Ich habe ja meist nur 1 bis 2x die Woche die Aufgabe sie und den Rest des Gartens gründlich zu wässern, wenn genug Regenwasser da ist. Meine Mutter unter nimmt hingegen täglich und bei manchen Kübeln sogar 2x täglich die sonstigen Gießrunden. Und ich bekomme dann dafür zu hören, dass sie jetzt 96 Töpfe versorgen muss. Aber kaum bricht etwas von einer Fuchsie oder Hortensie ab, gibt es wieder neue Ableger ...

Herz-und-Leben hat gesagt…

Eine sehr schöne Fuchsie, habe ich noch nie gesehen!
Aber winterhaft - Fuchsien?
Ich hatte damit auch kein Glück. Aber für Topfblumen muß man Zeit haben und zuhause sein oder ein hervorragendes Bewässerungssystem installierne. So einen Aufwand wollten wir nicht.

Liebe Grüße
Sara

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara
Winterharte Fuchsien gibt es wohl. Die kommen angeblich mit einer Reisigschicht aus. Aber uns wäre das zu risikoreich - gerade nach den letzten beiden Wintern.

Dafür, dass Du keine Topfblumen pflegen möchtest, gibt es bei Dir aber doch einige Töpfe, Körbe usw ;-)
Aber ich erliege ja zumindest zeitweilig auch der Verlockung. Allerdings, Pflanzen die im Haus überwintern müssen, um die mache ich einen großen Bogen.
Und nachdem ich feststellen musste, dass Priemeln, Narzissen & Co. bei uns im Land anschließend nur noch Schneckenfutter sind, verzichte ich möglichst auch auf saisonale Bepflanzung zu Dekozwecken.

Herz-und-Leben hat gesagt…

Ja, wußte ich bis dato nicht, hab' dann aber mal gegoogelt ...
Man probiert halt so manches aus.

Das mit den Schnecken bei Euch ist wirklich schade! Ganz so ist es bei uns glücklicherweise nicht, doch Dahlien müssen auch hier in den Topf, da gehen die Biester nicht dran.

Zu den Töpfen mache ich, glaub' ich nochmal einen eigenen Post. ;-) So viele sind das gar nicht, denn VIELE möchte ich wirklich nicht, 50, 60 - selbst 20 sind mir schon zuviel! Meine bewegen sich immer so um die Anzahl wie angegeben. Viel mehr dazukaufen käme ich nie auf die Idee, auch geschenkt wollte ich sie nicht! Man muß das, was man sich aufbürdet auch bewältigen können! Töpfe hatte ich immer, früher auch in der Wohnung, dort auch viele. Als dann die Kinder kamen, hatte ich immer weniger Zeit und Lust dafür. Dafür hatten wir dann schließlich Gärten . . .

Einige stehen bei uns immer draußen, sommers wie winters, um die ich mich so gut wie nicht, bis auf ein bißchen gießen kümmern brauche. Die Dahlien mußten - wie gesagt - zwangsläufig in Töpfe, aber die sind ja nur bis zum Frost da drin, dann kommen die Töpfe weg. Und es sind auch nur Zwei. Die hab' ich außerdem für meinen Mann angeschafft, weil er diese speziell roten Pompon-Dahlien immer so gerne mag.
Ins Haus kommen im Winter die Engelstrompete (hatte ich früher auch nie, aber ich wollte sie mal, schon wegen des berauschenden Duftes)


Und - naja, die Knollenbegonien machen ja kaum Arbeit. Natürlich muß ich sie gießen, aber an der Terrasse muß ich ohnehin gießen. Und die Töpfe müssen später in den Keller getragen werden. Bei großen Töpfen wie dem der Engelstrompete, muß ich meine Männer bitten, denn schwer tragen darf ich nicht mehr.

Nun, denn habe ich mal gezählt ...

Herz-und-Leben hat gesagt…

Vor dem Haus
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1 Schale mit Weihrauch und anderen Pflanzen (kommt im Winter in den Keller)

Auf der Terrasse
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1 Korb mit untersch. Bepflanzung (kommt zum Winter ganz weg,
da der Korb auch inzw. unansehnlich wird und die Pflanzen ohnehin nur einjährig sind)

1 Engelstrompete (kommt über den Winter in den Keller)

3 Begonien (die auch im Keller überwintern)

3 Duft-Pelargonien (wovon ich mit Sicherheit wieder was verschenke! Ich wollte sie nur mal haben, mich an ihrem Duft erfreuen ... und für Speisen verwenden, auf Dauer sind mir 3 von der Sorte aber zuviel!

1 Geranie (überwintert im Keller)
1 Citrusbaum (es waren 3 Zöglinge, 2 sind verschenkt, gehört eigentl. meinem Sohn!)

1 ziemlich hoher Topf oder wie man dieses Pflanzgefäß nennen mag mit Helmbohnen, die nicht blühen wollen - der steht dort immer, die Bepflanzung wechselt lediglich, da die Terrasse sonst ziemlich grün ist im Sommer.

1 kleines Ton-Kästchen mit Violen (bleibt ganzjährig draußen)

1 Amphore mit wechselnder Bepflanzung (ganzjährig draußen)

1 Vanillepflanze (nur in diesem Jahr)

1 Bornholmer Margarite, die ein Geschenk war und wohl ohnehin nur einjährig ist.

2 Steingut-Schalen mit Sukkulenten Pflanzen (bleiben ganzjährig draußen)

Und dann stehen da noch zur Zeit 2 Basilikumpflanzen (wovon ich eine wieder "hingebogen" habe, nachdem sie fast eingegangen war, 1 davon gehört meinem Sohn) sowie 2 Töpfe mit Schnittlauch, den ich noch auspflanzen muß. Und 1 sukkulente Innenraumpflanze, rotblühend, die meine Mutter mir aufgedrückt hat, weil ihr ihre Zimmerpflanzen inzw. auch zuviel werden - die gebe ich demnächst allerdings auch weg. Im Zimmer will ich sie nicht haben, da mag ich nicht mehr gern so viele Töpfe oder überhaupt keine. Solange bleibt sie da draußen halt stehen, bis sie weggeht ;-)

Die schwarze Pelargonie in der Hängeampel ist mir leider eingegangen. Aber das kommt, wenn man oft nicht zuhause ist - bei der großen Trockenheit bei uns bekam sie dann einfach nicht genug Wasser. Werde ich auch in Zukunft drauf verzichten auf Ampelpflanzen. Bringt bei uns nichts.

Also daß es nicht mehr als 5 ständige Behältnisse sind, die da immer draußen sind und 6 Töpfe, die sozusagen zum Bestand gehören, aber überwintert werden müssen. Natürlich sind da jetzt noch die kleinen Rosen, die zähle ich aber nicht als Topfpflanzen, diese Stecklinge sind ja nur notgedrungen und derzeit in den Töpfen. Ich pflanze sie, sollten sie überleben, dann im kommenden Frühjahr ins Freiland.

Weitaus mehr als 10 Töpfe wollte ich nie haben, aber ein paar doch schon. Einfach, weil's an der Terrasse ein bißchen bunt sein soll. Nur Grün ist einfach zu trist. Die wenigen Pflanzen, die ich in einem Jahr zukaufe, sind an sich ohnehin nur einjährig. So daß sich das "Problem" dann von selbst erledigt zum Winter hin.

Lieber Gruß
Sara

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara
Och, für keine Arbeit, keine Zeit & keine Lust, klingt das aber doch nach Einigem, was bei Dir gegossen und gepflegt werden will ;-)

Bei uns gibt es im Haus nur 4x Katzengras und ab und an Basilikum, bis es abgeerntet ist. Meine Mutter hält auch nicht mehr viel von Zimmerpflanzen. Ihr reicht es, wenn sie vom Herbst bis zum Frühjahr das Haus voll hat. Aber die meisten Kübel können dann in zwei Kellerräumen überwintern und müssen dann auch weniger gegossen werden.
Allerdings ohne die Fuchsien wäre ihr Garten jetzt auch um einiges blütenärmer. Dafür lohnt sich der Aufwand halt' wirklich. Und einige mobile große Kübel bringen notfalls dann auch mal da Blüten hin, wo eigentlich kaum etwas von selbst gedeihen könnte ...

Herz-und-Leben hat gesagt…

Ja, da hab' ich so meine Prinzipien, was den Umfang anbelangt. Im Haus gibts auch nur noch im Wohnzimmer 1 großen Lederbaum, der allerdings einem meiner Söhne gehört. sowie eine Grünlilie im selben Raum (zur Klimaverbesserung *lach*) Sowie 1 Wachsblume in einem der "Kinder"zimmer.
Alle anderen habe ich inzwischen verschenkt, verbannt ;-) Ich mag keine vollen Fensterbänke mehr! Pflegen tue ich die Blumen eigentlich nie. Gewiß bekommen sie schon mal ein Düngestäbchen, aber selten und natürlich wird auch - mal - umgetopft, alle paar Jahre mal. Ansonsten nur Gießen. Da mache ich keinen Aufwand. Die Sukkulenten sind aber eigentlich alle pflegeleicht.
Wir haben hier ja einen ziemlich großen leeren Keller, da ist das Überwintern an sich kein Problem. Eben nur das Runtertragen - meine Männer sind not very amused ;-) Noch viel größer als der der Engelstrompete dürften die Töpfe dann auch nicht mehr sein, dann würden sie streiken. Zum Glück braucht das ganze Zeug im Winter nicht gegossen werden. So stehen sie nur im Keller vor sich hin und gelegentlich muß ich mal das vertrocknete, auf den Boden gefallene Blattwerk wegfegen. . .
Die Sonne kam dann doch aber bestimmt auch zu Euch? Hier ist es regelrecht heiss ...

SchneiderHein hat gesagt…

Nö, hier blinzelt die Sonne nur zeitweilig. Aber da ich heute überwiegend im Haus zu tun hatte, war ich nicht allzu böse. Zumal hier eh' immer alle Fenster & Türen auf sind und so war es einfach angenehm im Haus.