Freitag, 30. Oktober 2009

Ein perfekter Tag ...


Nur leider wird auf dem Nachbargrundstück seit Mittag
die Tuja-Hecke mit einer extrem lauten Motor-Schere
geschnitten, so dass ohrenbetäubender Lärm diesen
herrlich milden und nahezu windstillen Herbsttag stört.
Aber zum Glück haben Fotos ja keinen Ton ...

Blick gen Süden zum Orange-Beet mit der noch
zu schneidenden Korkenzieherweide, deren Stamm
leider sehr dicht an der Grundstücksgrenze steht.

Grenzgänger in luftiger Höh': Der blaue Wachholder
wird auch in diesem Jahr bald
für die Weihnachtsdeko
in unserem Garten geschnitten. Und die Hagebutten
der 'Teppichrose' - einer Multiflora-Hybride, sind leider
für uns kaum zu sehen. Daher wird sie demnächst Deko-
Material auf unserem Gartentisch in der Wiese.

Zwei Birken vor Himmelblau: Links das ständig wachsende
Monstrum, ohne das wir das ganze Jahr direkt auf das große
Nachbarhaus
sehen müssten, und rechts die sehr langsam
wachsende Aralien-Birke, die den Sommer über den Blick
auf das dahinterliegende Kirchendach mildert.


Während sie weiter oben schon fast blattlos ist,
ist weiter unten wohl heute der beste Tag, um
ihre gelb-goldenen Blätter zu fotografieren.

Auch die Blasenspiere hat heute die intensivste Herbstfärbung.
Am Abend hatte sie endlich ihren Platz im roten Rosenbeet
vor der Kiefer erhalten. Dort im Hintergrund tritt sie zur Zeit
jedoch noch kaum in Erscheinung. Dafür erfreute sie uns den
ganzen Sommer lang unter dem Apfelbaum.


Einen Teil dieser festen Fall-Äpfel werden wir noch aufsammeln.
Aber ich mag es sehr gern, wenn einige leuchtende Äpfel unter
dem Baum und auf dem Rasen liegen. Außerdem hat er in diesem
Jahr so reichlich getragen, dass unsere Vorräte wohl wieder bis
zum Februar oder gar März reichen. Und auch die Vögel werden
im Winter wieder so manchen Apfel davon abbekommen können.

Hier steht Zwergkönig mit seinen interessanten Hagebutten
noch im Topf auf gleicher Höhe mit der rötlichen Hebe.
Am Abend ist er endlich im Rosenbeet versenkt, aber fällt
vorerst nun kaum noch auf.

Und immer wieder Hortensie Double Annabelle ...

Die Saatstände vom Sonnenhut bleiben an
der Rasenkante stehen, bis sie abknicken.


Bessy, der Fehlkauf hat nun doch den Platz vom Wandelröschen
dicht an der Rasenkante im Orange-Beet bekommen.


Zum Glück konnte ich meine Mutter davon abhalten die letzten
verwelkten Blüten von Pat Austin abzuschneiden. Denn sie gehört
anscheinend zu den Austin-Rosen, die Hagebutten entwickeln.
In unserem Wildwuchsgarten sehen wir an Winchester Cathedral
oder Glamis Castle kaum oder gar keine
Hagebutten. Und auch
bei Fair Bianca sind sie recht selten. Im Garten meiner Mutter
starben bisher alle Blütenstiele von Mary Magdalene, Evelyn,
William Morris und Charity bald nach der Blüte ab. Ob
Judge the Obscure nun auch Hagebutten entwickelt?


Noch sind die Früchte der Pat Austin recht grün.
Aber in ein paar Tagen werden sie sich vor dem
Immergrünen unter der Aralienbirke schon bemerkbar
machen. Im Vordergrund leuchtet übrigens die bereits
gepflanzte Bessy aus dem grünen Teppich hervor.

Der sehr alte und kranke Apfelbaum am Haus ist nun endlich
auch mal wieder ausgelichtet. Lange befürchtete ich, dass er
den Schnitt nicht verkraften könnte. Meist waren seine Blätter
schon zur Erntezeit oder spätestens danach so stark befallen,
dass sie schon im August zu Boden fielen. Nun habe ich auch
von diesem Baum reichlich altes knorriges Apfel-Geäst,
dass demnächst in der Gartentisch-Deko landet ...


Dank der Laubfärbung lassen sich nun von hier aus
endlich mal die Bäume und Sträucher im Garten
besser unterscheiden. Noch vor einem Monat war
es scheinbar nur eine gleichförmige grüne Masse.

Das Heidebeet ohne Heide und Moorbeet-Pflanzen.
Anfang der 80er war dies das erste Beet, dass ich
gemeinsam mit meiner Mutter umgestaltet hatte.
Damals standen hier verschiedene Heidepflanzen,
Torf-Myrten, Azaleen und dazu passende rosa-violette
Stauden. Aber Pflanzen kommen und viele gehen
irgendwann einmal auch wieder ...


Endlich mal wieder eine Blüte von New Dawn!
Eigentlich müsste dieser Platz recht optimal für
sie sein: Sonnig bis halbschattig, luftig ohne zu
viel stauende Hitze und ein bis 2x pro Woche
5 Liter Wasser. Was will Rose denn noch mehr?
Aber Sternrußtau war in diesem Jahr ihr ständiger
Begleiter. Teilweise starben sogar junge Triebe ab.


Das Lenzrosen-Beet - Vorfreude ...

Die Fuchsie unter dem Apfelbaum ist immer noch üppig.
Ob es wieder bis zum ersten Schnee im Garten bleibt?

Dabei fängt die Mahonie Wintersun
doch schon fast mit ihrer Blüte an!


Wieder ist ein Gartenjahr vergangen, und mir ist es noch immer
nicht gelungen ein Foto von der Blüte des immergrünen Geißblattes
zu machen. Als Wunschpflanze mit orangefarbenen Blüten vor
einigen Jahren für die Garagenwand gekauft, entpuppte es sich
später als rosablühend. Aber das Problem mit der falschen Farbe
habe ja nicht nur ich ...

Fotos: S.Schneider



Kommentare:

Herz-und-Leben hat gesagt…

Niedlich das Röschen!
Vielleicht wär es gar nicht so verkehrt, Bilder mit Ton zu posten - das ginge wohl, indem man das Ganze zunächst mit Ton filmt und den Ton dann separat stellt ;-)
Hier sind es oft die lauten Rasenmäher und das Stunden!!! Kann einem den halen Tag vergällen ...

SchneiderHein 2 hat gesagt…

@ Sara
Och nö! Schon schlimm genug, dass diese ganzen Geräte aus den Nachbarsgärten das Werkeln im Garten belästigen.
Auch ein Grund, warum ich keinen Rasen habe. Und bis auf einen Leisehächsler und die Grundwasserpumpe in der Garage keine Elektrogeräte in unserem Garten zugelassen sind.
Als meine Mutter mich zum Rasenmähen bei ihr verdonnern wollte, war das erste was ich tat: Einen Handrasenmäher anzuschaffen. Aber ihrer Meinung nach schneidet er das Gras nicht sauber genug ab. Nun muss sie sich mit dem schweren & lauten Elektromäher rumägern. Noch ein Grund, warum ihr Rasen bald verschwinden sollte ...

Eigentlich hatte ich diese überzähligen Zweige der Rose mit den winzigen Hagebutten nur im Herbst zur Deko in die Blumenkübel gesteckt. Aber plötzlich wurden sie im Frühjahr grün und bekamen teilweise sogar schon Blüten - einmalblühend. Das sind übrigens auch die Hagebutten, die bei mir im Winter in der toten Weide am Gartentisch hingen und bereits Ende Dezember von den Drosseln abgeerntet waren ...

Sara Mary Waldgarten hat gesagt…

Die Fuchsie wirkt ja riesig!
Ja, der Rasen --- und doch finde ich es angenehm, über einen Rasen"teppich" laufen zu können, selbst wenn das Mähen lästig ist und es in unserem Falle meinem Mann überlassen bleibt wegen des schwergängigen Mähers auf der sehr fetten Wiese, da ich diese schweren Schieb- und Drückbewegungen nicht mehr ausüben darf. Mit einem Handrasenmäher ginge das bei uns ganz und gar nicht; mein Mann, der bestimmt nicht schlapp ist, findet es mit dem Benziner schon recht anstrengend, was etwas heißen will. Es ist ja kein Rasen sondern eine ehamlige Kuh-Weide ;-) mit fetten Kräutern, u.a. viel Schafgarbe ... aber sehr schön, wenn sie ganz kurzgehalten wird. Da hat sich inzwischen viel Moos gebildet, was ich sehr liebe. Wirkt wie im Märchen"wald" :-) Im Waldgarten hatten wir auch Moos in der Wiese. Ich liebe das einfach!
Und das Um-die-Beete-herummähen ist auch nicht so ganz einfach. ;-) Es schrieb mir mal jemand, einen Mäher mit Selbstantrieb zu kaufen, doch dafür ist unser Garten einfach zu klein. Beim nächsten Beet müßte er bereits wieder stoppen, damit will mein Mann sich nun gar nicht herumärgern. So bleibt das Mähen wohl oder übel an ihm hängen und ich muß zu manchen Zeiten den unschönen Anblick all der langen Wildkräuter ansehen. Ich mag Wiesen mit längeren Halmen durchaus, aber hier im Garten wirkt das dann doch optisch nicht hübsch. Ich atme immer gleich auf, wenn alles wieder kurzgeschoren ist, weil der Garten dann den parkähnlichen Charakter bekommt, gleich größer wirkt, einfach schöner.

Solch große Flächen dann gras- und krautfrei zu halten, stelle ich mir sehr schwierig vor, aber Ihr habt ja eine Betonfläche und dann eher schmale Wege, während ich nach dem FengShui-Prinzip gerne nach hinten eine etwas geräumige freie Fläche lassen möchte.

Bei Deiner Mutter ist sicher der für L. typische leichtere Boden. Anfangs hatten wir dort auch noch einen Handmäher. Aber den Rasen bzw. wiese trampelten schon unsere drei wilden Kinder platt. ;-) Da war nicht allzu viel mit Mähen. Und der hintere Gartenteil war eh bepflanzt - es führten da auch nur schmale Wege hindurch.

So - Schlafenszeit und liebe Grüße nochmal
Sara

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara
Diese 4 alten Fuchsien wirken nicht nur riesig - sie sind es auch ;-) Zwar hatte ich bei diesen Bildern mal ein Weitwinkelobjektiv genommen, aber die Kübel sind fast 60cm hoch und ca. 45cm oben im Durchmesser. Und wenn sie aus den Beeten noch blühend in den Wintergarten kommen, dann passen sie teilweise gerade noch unters Glasdach. Ich bin gerade an dem Post dran. Und unter dem Label 'Fuchsien' sind sie auch mal runtergeschnitten im Keller zu sehen.

Ich wollte ja schon längst den Rasen abschaffen, da das Mähen für meine Mutter jetzt wirklich grenzwertig wird. Aber bis jetzt habe ich noch keine gute Lösung für eine schöne seniorengerechte Umwandlung der Rasenfläche gefunden: Wenig Stolperfallen, eine ruhige großzügige, aber auch pflegeleichte und ansprechende Sitzfläche und Wege, die breit genug zum Gießen sind. Außerdem sollten möglichst viel Bereiche entlang der Beete auch Rollator bzw. Rollstuhlgeeignet sein. Für meine Großmutter war es damals nämlich wichtig recht nah an die Beete und Blumen zu kommen.
Doch für dieses eierlegende Wollmilchschwein müssen Wolfgang, meine Mutter und ich im nächsten Frühjahr/ Sommer nochmals neue Pläne schmiedern. Einen schönen Plan mit Holzdeck und Teich gibt es aus früheren Jahren. Aber nach den Erfahrungen mit unserem Steg wäre selbst mir diese Lösung jetzt schon zu pflegeintensiv und zu gefährlich z.B. wegen diverser Stufen ...

Sara Mary von Buelsdorf hat gesagt…

Vier sind das also - schaut wirklich mächtig aus. Aber wohl nur, weil sie immer überwintert werden? Denn die, die man kaufen kann, sind ja meist nie so groß. Und ich konnte Fuchsien nie über den Winter bringen, daher war ich auf die käuflichen Kleineren angewiesen. Und dieses Jahr haben sie überhaupt kaum geblüht und vielmehr Samen angesetzt. Ganz eigenartig. Sogar bei meiner Mutter, die sonst immer wunderschöne Fuchsien hatte.
Ich frag mich gerade, wie der Garten gestaltet ist. Befindet sich hinter den Gehölzen noch ein kleiner Weg? Oder muß man sich da durchzwängen, wenn man schneiden will oder muß? Meine Frage deshalb, weil ich Sorge habe, wie ich das hier in meinem Garten mache. Es ist ja schon jetzt alles ziemlich eng in einigen Bereichen. Wird das gutgehen oder muß ich verpflanzen - braucht man überhaupt einen Weg zwischen den Gehölzen .... Fragen über Fragen .... ich hab' leider das Vorstellungsvermögen im Vorfeld nicht, obwohl ich ein Augenmensch bin, aber eben deshalb muß ich alles erst immer SEHEN, wie es - möglichst schon fertig - aussieht. Eine theoretische Planerin bin ich, was Garten betrifft, überhaupt nicht. Im Vorfeld kann ich mir das nur sehr schwer vorstellen, wie der Garten später einmal aussehen wird. Und meterbreite Lücken freilassen zwischen Gehölzen ist meine Sache nicht, wie ich ja schrieb. Damit würde ich mich jahrelang nicht wohl fühlen. Ich brauche gleich alles dicht, auf die Gefahr hin, immer wieder verpflanzen zu müssen. Ich bewundere immer die, die das können .... bei uns gegenüber ist so ein Fall, am Zaun haben die Nadelgehölze im Abstand von 4 Metern gesetzt. Das dauert nun Jaaaahre - bis die mal so breit sind, daß es wirklich dicht ist, genau das könnte ich nicht! Lieber würde ich gelegentlich eines herausnehmen, wenn sie zu breit werden. Vernünftiger ist allerdings die andere Lösung! Und ressourcenschonender.

Es sieht jedenfalls sehr schön im Garten Deiner Mutter aus! Ahnt man von vorn gar nicht! Ich kam da ja schon vorbei. Die schönsten Gärten verbergen sich hinter hohen Mauern und Hecken, haben wir in München auch mal wieder bestätigt bekommen beim Hochzeitsbesuch. Nachbarn dort haben einen der zauberhaftesten Gärten, den ich je gesehen habe. Ein altes Ehepaar von um die 80! Was die alles noch bewältigen können! Wahnsinn! Etliche Riesen-Töpfe mit Engelstrompeten - da kann man nur staunen! Und all die anderen Gewächse, Heide- und Steingarten ... von außen schaut das Haus eher gewöhnlich aus und nichts deutet hinter der Mauer auf den märchenhaften Garten hin.

Sara Mary von Buelsdorf hat gesagt…

Apropos Geißblatt - sind das lila Beeren? Habe ich so noch nie gesehen!

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara
Die Beeren sind eher blau-schwarz. Da habe sich wohl die Farben etwas zu stark verfälscht. An der Stelle ist es sehr dunkel und ich musste das Bild aufhellen.

Auf dem Foto unter dem Baum steht aber nur ein Fuchsienkübel. Die anderen 3 werden je nach Bedarf im Garten verteilt. Inzwischen sind sie wohl ca. 40 Jahre alt.
Früchte bilden die Fuchsien wenn man die Blüten nicht rechtzeitig entfernt. Und dann blühen sie auch weniger. Vermutlich hat Deine Mutter früher ganz selbstverständlich das Abgeblühte entfernt. Aber Du schreibst ja, dass sie immer häufiger gesundheitliche Probleme hat.

Ja, in diesem Jahr wollte ich im Vorgarten endlich mal wieder vieles zurückschneiden und ihn überarbeiten. Im Mai war ich noch voller Elan. Nur dann aßen wir ja die blöden Pilze …
Daher kann man vorne wirklich nicht ahnen, was sich hinten auftut ;-) Ist aber auch nicht schlecht. Von repräsentativen Fassaden halten ich nix.
Nur mit der Hausfassade ist meine Mutter unglücklich. Denn bei feuchter Witterung sieht der Putz echt schlimm aus. Doch das Reinigen des Kratzputzes ist eine ziemlich teure Angelegenheit, denn da gibt es Umweltauflagen. Das Waschwasser muss aufgefangen und als Sondermüll entsorgt werden ...

Ich hatte Dir ja mal ganz im Anfang den Tipp gegeben Hartriegel, Hasel, Liguster, Holunder etc. als schnelles Füllmaterial und Sichtschutz zu verwenden. Die können Bei Bedarf, wenn sich die wertvolleren Gehölze entwickelt haben immer mal wieder bodenbündig runtergeschnitten werden- auf Stock gesetzt. Und da auch die interessanteren Gehölze bisweilen mal in Form gebracht werden müssen, dürfen sich dann die Füllmaterialen zwischenzeitlich wieder mehr entfalten. So viel aus- & umgraben würde ich nicht. Aber da bist Du ja eher experimentell und spontan unterwegs. Nachhaltig gärtnern sieht für mich inzwischen anders aus ;-)

Sowohl bei meiner Mutter, als auch bei uns gibt es entlang der Grenzen Wirtschaftswege. Inzwischen kommt man an manchen Stellen zwar kaum noch durch, aber so etwa 50cm versuchen wir immer mal wieder entlang der Zäune zum Arbeiten und als Flächen für Shreddermaterial freizuhalten.

Sara Mary von Buelsdorf hat gesagt…

Ah, o.k. - am Bildschirm kommt das eh nicht immer so rüber.
Meine Fuchsie versuche ich im Haus zu überwintern, fürchte jedoch, sie ist bereits vertrocknet, wie das aussieht, obwohl ich gelegentlich Wasser gab. Nicht das richtige Klima bei uns.
Ja, dann habe ich es wohl versäumt, die Blüten zu entfernen, aber ich war auch zu häufig unterwegs und hatte vieles andere um die Ohren, als mich um die Blüten der Fuchsien zu kümmern. Als ich sie wieder wahrnahm, waren bereits Früchte dran. Was ich früher nie gesehen habe. Meine Mutter zupfte zwar auch immer Verblühtes, aber ob die das so konsequent getan hat, weiß ich jetzt auch nicht.
Die Fuchsie, von der ich sprach, gehört mir. Bei meiner Mutter macht es meine Schwester jetzt, sie leben ja zusammen. Meine Mutter sieht nicht mehr genug, um diese Dinge noch tun zu können. Von den anderen gesundheitl. Problemen ganz abgesehen ...
Hmm, als ich da mal vorbeifuhr, kam es mir ganz passabel vor. Aber das war sicher an schönen Tagen. Und wenn man selbst in einem Haus wohnt, sieht man ja immer viel mehr als andere. ;-) Weil man sich da ständigh aufhält. Folglich stört es einen auch eher ...

Den roten Hartriegel werde ich sicher versuchen aus Stecklingen zu ziehen, habe ich ja vorgemerkt. Nur wenn man den später wieder entfernen wollte, ist das doch sicher auch ein Kraftakt, oder? Selbst wenn man ihn kurz, also niedrig hält?
Holunder haben wir hier eh in Masse, ich hab' mich nur nicht getraut, den da und dort mal wachsen zu lassen, da das Wurzelwerk dann wohl dennoch schwer zu entfernen ist und das müßte mein Mann dann machen, weil ich solche Arbeiten nicht mehr tun darf. 50 cm wären dann wohl schon optimal und notwendig. Das werde ich auch versuchen, zu realisieren. Mal gucken, wie es sich in diesem Jahr so wächst und welche Ideen ich da bekomme. ;-) Bei mir ist es im Garten eben wie bei manchen anderen drinnen im Haus. Da kann ich manches immer wieder verändern, im Haus habe ich es dagegen möglichst gleichbleibend, bis auf Kleinigkeiten oder Notwendigkeiten. Schon witzig, was der Einzelne jeweils für Ambitionen hat bzw. es ist eben wie es ist.

Liebe Grüße
Sara

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara
Ich denke mal, wenn Du in dem Garten nicht ewig leben willst, dann wird Dich das Wurzelgeflecht, das da im Laufe der Jahre entsteht nicht sonderlich tangieren. Einfach immer die Sträucher in Wunschform halten - sowohl Hartriegel als auch Holunder. Außerdem, wenn Du mit dem Weidenlaub zwischen den Sträuchern mulchst, bleiben die Wurzeln eher oben und mögliche Hartriegel-Sämlinge oder auch Ausläufer lassen sich aus dem Bodengemisch gut herausziehen. Jahrelange Erfahrung sowohl bei meiner Mutter als auch bei uns ;-)

Sara Mary Waldgarten hat gesagt…

Wie lange das wirklich mal wird, ist schwer zu sagen. Augenblicklich sind wir jedenfalls ganz froh, nicht so schnell wieder umziehen zu müssen. ;-) Inwieweit mich ein Wurzelgeflecht dann stört, z.B. in 5 Jahren um eine Zahl zu haben - keine Ahnung! Wenn da nicht viel anderes mehr wachsen würde bzw. sich nicht gut entfalten kann, fände ich es evt. doch ärgerlich. Aber ich kenne mich mit den Hartriegeln zu wenig aus. Was den Holunder betrifft, da gibt es solche Probleme ja an sich nicht. Wenn es beim Hartriegel ähnlich wäre, kein Problem!

Jetzt freue ich mich schon auf die Zeit, wenn ich Stecklinge nehmen kann,das wird wieder spannend1 Ich hoffe nur, daß sich der Zustand meiner Mutter, der sich gerade wieder gebessert hat, für einige Zeit hält.

Liebe Grüße
Sara