Donnerstag, 10. September 2009

Mit dem Weitwinkel



Und hier ist unser zweites Fitness-Center mal im Überblick.
Die Kiefer haben Wolfgang und ich im letzten Jahr um ca. 1,5m
eingekürzt. Und vor ein paar Wochen habe ich sie nochmals in
der Höhe und im Umfang reduziert. Nun kann ich sie wieder
problemlos mit der 4m Verlängerungsstange am Astschneider
ohne Wolfgangs Hilfe bearbeiten. Denn zeitweilig standen er
oder ich mit der Verlängerungsstange auf der obersten Stufe einer
3m hohen Leiter und konnte nur schwer die oberen Spitzen dieser
Kiefer schneiden. Seit 1993 habe ich jedes Jahr fast alle ihre
Sommertriebe eingekürzt, damit sie uns nicht zu sehr über den
Kopf wuchs. Auch hätten wir sonst schon vor einigen Jahren das
davor befindliche rote Beet mit Rosen aufgeben müssen. Aber
diese Schnitttechnik sagt mir seit einiger Zeit nicht mehr zu,
denn die Kiefer wurde zu einer kompakten Säule. Diese Form
passt zwar gut zum
Taxus auf dem Hof, aber nicht mehr in den
Garten hinter dem Haus. In Zukunft werde ich durch ein oder
zwei Rückschnitte pro Jahr versuchen sie luftiger, aber nicht
zu kahl schneiden. Dabei soll sie möglichst wieder eine natür-
lichere Spitze entwickeln können ohne wesentlich größer zu
werden. Ob es mir im Laufe der Jahre gelingt?

Zwischen Kiefer und Birke direkt hinter dem Apfelbaum haben wir
uns nach der Blüte der Clematis montana auch ausgetobt. Dort steht
ein Wachholder an der Grenze, den ich schon länger nicht mehr
geköpft hatte, da die Montana so traumhaft in ihm kletterte. Aber
nun musste es sein. Auch dort sind 2,5 bis 3m aus der Höhe ver-
schwunden. Der Flurschaden hielt sich zum Glück in Grenzen,
obwohl das Montana-Geflecht das Schneiden und Heraustragen
der drei Spitzen erheblich behinderte. Einige Zeit sah dieser
Bereich des Gartens recht unschön aus. Aber nun hat die Clematis
alle Fehlstellen schon wieder perfekt überwuchert.

Die Birke ist erst wieder im frühen Frühjahr dran, denn
dann
wird ein Teil der Äste gleich für die Osterdeko auf
unserem Hof genutzt
.

Rechts steht versteckt noch ein Apfelbaum, der nach 3 Jahren
dringend mal wieder einen Schnitt benötigt. Die Korkenzieher-
weide rechts hinter dem Wintergarten ist ebenfalls dran, wenn
es
den Schönmalven unter ihr im Garten zu kalt wird. Die andere
Korkenzieherweide an der Garage ist nach dem Schnitt im Früh-
jahr fürchterlich besig geworden. Der sehr alte Apfelbaum am
Haus hat sich in diesem Sommer endlich erholt und verkraftet
jetzt hoffentlich einen Schnitt. Der riesige, etwa 30 Jahre alte
Wachholder, an der Garage hat sich von meinem starken Rück-
schnitt im Frühsommer erstaunlich gut erholt. Und die Sträucher
sowie andere Immergrüne entlang der Grenzen werden natürlich
auch fast jedes Jahr geschnitten. Teilweise gleich geshreddert
oder erst zum Winter geschnitten, damit genügend Winterschutz
zur Verfügung steht. Und einiges an immergrünem Material wird
schließlich auch jedes Jahr
für die Weihnachts-Deko benötigt ...

Fotos: S.Schneider


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