Mittwoch, 22. Juli 2009

Weiß & Blau



Der weiße Agapanthus auf dem Hof beginnt tatsächlich
mit der Blüte! Immer mal wieder hatten meine Mutter
und ich versucht einen blauen Agapanthus zu halten.
Ab und an gelang es uns sogar ihn unbeschadet zu über-
wintern, aber noch nie konnten wir ihn zum Blühen
bringen. Dieses weiße Exemplar bekam meine Mutter
im Frühjahr als Ableger von einer Freundin geschenkt.
Obwohl damals noch kein Blütenansatz zu erahnen war,
verdanken wir wohl ihrer Vorarbeit unsere erste Schmuck-
lilienblüte. Ob uns das im nächsten Sommer ohne ihre
Hilfe auch gelingen wird?

Als ich mir im letzten Sommer Ende Juli eine
reduzierte Edeldistel für unseren Wildwuchsgarten
kaufte, hätte ich nicht erwartet, dass sie im Topf
im Wintergarten überleben könnte. Doch bereits im
frühen Frühjahr machten sich die Schnecken auf den
Weg, um sie im Wintergarten zu besuchen. Somit
stand endgültig fest, dass ihre Überlebenschancen im
Beet äußerst gering sind. Daher kam sie sicherheits-
halber auf den Gitterrost über dem Kellerfenster zum
Hof. Dort ist sie zwar trotz größerem Topf permanent
durstig, aber hat sich sehr gut entwickelt. Vielleicht
versamt sie sich demnächst sogar in der Einfahrt. Aber
auf jeden Fall werde ich versuchen etwas Saat von ihr
vor unserem Haus-Sockel zu verteilen.

Und dieses ist die Nachblüte vom Rittersporn, der ebenfalls
den Winter gut verpackt unter Glas verbracht hat. Leider
gehört der Rittersporn auch zu den äußerst schmackhaften
Schneckenspeisen, so dass auch er nur noch im Kübel auf
dem heißen Südhof überleben kann.

Fotos: S.Schneider



Kommentare:

Frauke hat gesagt…

mit Schnecken kann ich mich nicht abfinden, bisher hatten wir in unsserem trockenen mulchfreien Garten keine-
und auch der Rittersporn versamte sich üppig,
aber in diesem Jahr sammle ich, und sorge für einen offenen Boden
nd morgen hole ich Schneckenkorn von Neudorff
der Agapanthus will in einem engen Topf stehen, im Winter kalt und frostfrei und nur sehr wenig Wasser
meiner hat in diesem Jahr 30 Blüten, ehemals eine Minipflanze
Frauke
Fra

SchneiderHein hat gesagt…

@ Frauke
Zu dem Thema Schnecken habe ich Dir ja schon einiges unter Deinen Post geschrieben.
Einen gemütlichen Lebensraum schaffen wir ihnen sicherlich durch das Mulchen. Aber dafür müssen wir weniger gießen. Es gibt wohl immer Vor- & Nachteile.
Nach den Erfahrungen, die ich inzwischen mit Schnecken gesammelt habe, arrangiere ich mich nun mit ihnen. Schneckenkorn mag ich einfach nicht auslegen. Zumal ich dann wirklich eine Palette benötige würde, um es überall im Garten verteilen zu können.
Für einzelne schützenswerte Pflanzen wie zum Beispiel junge Clematis-Triebe, hat sich ein Käfig aus Fliegendraht mit nach außen gewölbter Kante am oberen Ende bewährt. Wenn er tief genug im Erdreich eingegraben wird, gibt es ganz gute Chance für junge Pflänzchen. Er sollte allerdings möglichst hoch sein, denn sonst lassen sich die Schleimer von den Nachbarpflanzen hineinfallen ;-)

Danke für den Tipp mit dem Agapanthus. Dann bleibt er jetzt ersteinmal in dem Topf. Nur das Winterquartier wird spannend ...