Sonntag, 24. Mai 2009

Noch nie waren die Rosen so üppig & schön



Aber als Startfoto für diesen Post haben wir
dann trotzdem den Farn und die Tamariske
im Sonnenlicht ausgewählt.

Der Vorgarten ist in den letzten Wochen wieder sehr schnell
zugewachsen. Und die einzelnen Pflanzen sind jetzt nur noch
schwer auseinanderzuhalten. Erst im Spätherbst, wenn dieser
Bereich zwischen Hecke und Haus von den zahlreichen Stauden-
wicken befreit werden muss, wird dieses Stückchen Garten
wieder betreten werden.

Auch bei dieser Rose am Spalier habe ich in diesem Frühjahr
keinen Rückschnitt vorgenommen. Ob wir irgendwann ein paar
Sämlinge von ihr im Vorgarten entdecken können?

Die Pfingstrose, ganz versteckt hinter der Hecke,
hat wieder viel mehr Knospen angesetzt, als die
freistehendere Staude an der Einfahrt.


Der Wiesenknöterich hat leider weniger 'Pfeifenputzer'
als im letzten Jahr. Vielleicht war das Frühjahr im Vorgarten
einfach zu trocken für ihn.


Die ersten Hagebutten der Kartoffelrose sind bereits in Arbeit,
während dahinter eine Spornblume erscheint.


Aber auch Rosa rugosa hat noch Blüten!

Nach 12 Jahren scheint sie sich endlich an ihrem Standort
eingelebt zu haben und bildet nun reichlich Ausläufer. Wann
jetzt wohl das Wicken-Dickicht von einem undurchdringlichen
Rosen-Dickicht abgelöst wird?


Die rote Lenzrose gedeiht, aber hat sich noch nicht versamt.
Aber wo sollten hier auch ihre Kinder aufwachsen können?


Nuits de Young wurde rechtzeitig von den aufstrebenden
Wicken befreit und dankt es uns mit zahlreichen Knospen.

Cardinal Hume besticht zur Zeit durch einen kräftigen
roten Blattaustrieb. Sie blüht wohl mal etwas später.


Die namenlose englische Rose hat sich ohne Rückschnitt
und Rosendünger prächtig entwickelt. Nur 2x pro Woche
gab es für sie ab dem Frühjahr 5 Liter Wasser.


Leider verblüht sie im sonnigen Vorgarten sehr schnell.
Aber ein paar Knospen hält sie noch bereit.

Violet Hood hat die erste Blüte geöffnet. Sie überwinterte
im Topf im Hochwald und steht nun recht sonnig und frei
an der Hausecke. Bis zum übernächsten Herbst werden wir
sie wohl noch im Topf lassen. Zur Zeit würden die Wicken
sie viel zu schnell überwuchern.

Auch Veilchenblau hat uns die Überwinterung im Topf
nicht übel genommen. Wenn wir den Vorgarten rechtzeitig
im Herbst aufräumen, dann könnte sie vielleicht einen Platz
im Sommerflieder an der Einfahrt erhalten.

Schön sieht es ja aus, wenn das Efeu an der Wand
entlang klettert. Zur Zeit sind wir noch nicht ganz
sicher, ob wir es wirklich zulassen sollen, dass Efeu
unsere Hausfassade einnimmt. Allerdings, da wir in den
nächsten Jahren nicht vorhaben das Haus zu dämmen
und die Fassade ohnehin einen Anstrich nötig hätte,
wäre Efeu zwecks Natur-Dämmung und Begrünung ja eine
zu uns passende Alternative!? Noch darf der erste Haus-
Eroberer jedenfalls hinter dem blauen Wachholder bleiben.
Er steht aber unter strenger Beobachtung!

Fotos: W.Hein



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