Montag, 8. Dezember 2008

Am 3. Advent öffnen wir wieder unsere Pforte


... aber auch wenn inzwischen die Heizkörper montiert,
die Wände gestrichen und die Vitrinen wieder an der
Wand hängen, so hat auch die zusätzliche Erkältung
sehr viel Vorbereitungszeit gekostet.

Daher gibt es im Moment noch immer vorweihnachtliches
Deko-Chaos im Haus. Dafür ist der Garten jetzt für die nächsten
Tage provisorisch winterfest und etwas aufgeräumt, aber für
die weihnachtliche Dekoration der Winterstruktur fehlt uns
wahrscheinlich die Zeit. Ebenso können die Dekorationen des
Hauses
bis dahin bestimmt nicht fertig werden. Wer aber
trotzdem am 14. Dezember 2008 in der Zeit von 15:00 bis 18:00
einen winterlichen Wildwuchs-Garten besuchen möchte,
ist herzlich eingeladen.


Dienstag, 2. Dezember 2008

gefrostete Clematis



Auch wenn ich wahrscheinlich im nächsten Jahr haufenweise
kleine Clematis-Pflänzchen aus den Steinfugen der Hofeinfahrt
kratzen muss, so möchte ich auf den Anblick der gefrosteten
Clematis Saatstände beim Verlassen des Hauses nicht verzichten.

Foto: S.Schneider


Samstag, 22. November 2008

Ob der Schnee lange liegen bleibt?



Schon am frühen Morgen tropfte der schmelzende Schnee
von den Bäumen herab. Aber noch am Mittag trugen viele
Zweige Weiß. Und hinter dem Haus im Wildwuchs-Garten
gab es eine Winterlandschaft, wie wir sie bis jetzt in
unserem Garten nur im Jahr 2000 zu Weihnachten
erleben konnten.

Auch auf der Straße blieb der Schnee erstaunlich lange liegen.
Da hatte sich der Winter den richtigen Tag ausgesucht: In der
Nacht von Freitag auf Samstag schneite es. Stellenweise waren
es bis zu 10cm Schnee. Und am Morgen konnten die Kinder den
Schnee auf der Straße und den Fußwegen ohne viel Verkehr für
ausgiebige Schneeballschlachten und zum Schneemannbau
nutzen. So macht Winter mal wieder richtig Spass!

Fotos: W.Hein


Vorgarten im weißen Gewand














Fotos: W.Hein



Dienstag, 18. November 2008

Sonntag, 16. November 2008

Hier zeigt sich der Herbst



Die Blätter der Clematis über dem Hauseingang werden nun gelb.
Aber so viel Saatstände hat sie leider doch nicht ausgebildet, dass
ich so einen
schönen Kranz aus Clematis & Hagebutten daraus binden
könnte, wie ich ihn auf dem
Blog Filz und Garten gesehen habe.
Dann vielleicht im nächsten Jahr ...

Foto: S.Schneider


Dienstag, 4. November 2008

Und die Fuchsien bleiben noch!



Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass noch vor einigen Jahren
bereits Ende September abends immer ganz ängstlich auf den Wetter-
bericht geschaut wurde. Denn es könnte ja schon bald die ersten
Nachtfröste geben. Und dann ist es allerhöchste Zeit die Fuchsien aus
dem Garten zu holen. Aber in den letzten Jahren hat sich dieser
Termin immer weiter nach hinten ins Jahr verschoben. Ende Oktober
sollte es nun die erste kalte Nacht mit Minustemperaturen geben.
Aber nur eine einzige Nacht mit maximal -2 Grad Celsius. Da aber
nur wenige Fuchsien und ein paar andere Sommerblumen frei im
Garten stehen, wurden diese Töpfe schnell unter das schützende Dach
gestellt. Alle andern blieben im Schutz der Bäume und Sträucher
draußen im Garten
an ihren Sommer-Standorten. Zwar stehen manche
von ihnen durch ihre lange Blühphase jetzt blattloser als im Sommer
da, aber selbst im herbstlichen Garten sind ihre Blütenglöckchen
noch immer ein herrlicher Farbtupfer. Ich bin gespannt, wie lange
die Fuchsien jetzt noch im Garten blühen können. Im letzten Jahr
wurden sie um diese Zeit unter das Dach gestellt und erst
wenige Tage vor Weihnachten eingekellert ...

Foto: S.Schneider


Sie halten sich erstaunlich gut ...



All' diese Blütenstände des Teppichknöterichs - Polygonum affine
von zartrosa bis zu fast weinroten Farbtönen mussten jetzt leider
weichen. Die im Frühjahr gekauften Lenzrosen konnten
nicht
länger im Topf stehen und mussten nun endlich ins Beet gepflanzt
werden. Doch, da dieser Knöterich im Garten meiner Mutter ein
sehr wuchsfreudiger Geselle ist, war es erforderlich Platz für die
Töpfe zu schaffen. Zumindest im Anfang sollten die Lenzrosen genug
Entfaltungsraum erhalten. Die herausgerissenen Pflanzen kamen auf
den Kompost, aber um die Blüten tat es mir doch sehr leid. Da
keine kleine Vase zur Hand war, und dieser Blumenkübel so farblos
daherkam, wurden all' die Stengel einfach zusammengebunden und
der kleine Strauß als Farbtupfer auf den Kübel gelegt. Sie halten
sich zur Zeit erstaunlich gut - auch ohne Wasser.

Foto: S.Schneider



Die wohl letzten Austin Blüten in diesem Jahr ...



... William Morris - inzwischen etwa 1,80 m hoch.
Sie blühte in diesem Jahr nicht besonders üppig,
aber dafür
immer wieder. Da ihre Stengel recht schwach sind, und
ihre Blütenbüschel mit den kugeligen Blüten gerade bei feuchter
Witterung sehr schwer werden, sehen sie bei leichtem Regen
besonders schön aus.

Foto: S.Schneider



Klein aber fein ...



blüht die erst im Frühjahr gekaufte Aurikel nun auch im Herbst.

Und wer hat da nun wen beeinflußt, sich mitten im Herbst
noch mit einer violetten Blüte zu schmücken?

Fotos: S.Schneider




Sonntag, 2. November 2008

Unter Zwitscherlingen



Da muss ein kleiner Bär erst großjährig werden ...

bevor er von bunten Zwitscherlingen umgeben ...

im eigenen Ballon nach oben steigt.
Und ein leises Glockenspiel plinkert dazu.


Der kleine Bär ist eigentlich der Beginn der großen
Bärenabenteuer. Seit er im Hause ist, haben fast alle
Plüchgesellen viele große Flausen im Kopf. Nur, dass
ein kleiner Bär früher manchmal an den
Umständen
gescheitert ist. Und das finden kleine
Bären
ziemlich ungerecht ...

Fotos: W.Hein


Samstag, 1. November 2008

Ich habe eine Kuh geküsst ...




Das jetzt bitte mit tiefsten Brummelbass sagen:
"Ich habe eine Kuh geküsst."

Dieser Satz schießt uns jedes mal in den Kopf,
wenn wir diese Kinderkuh von
Franck & Fischer sehen.
Deshalb steht sie bei uns inzwischen längst im Haus,
frisch bei Ebay erlegt.

"Ich habe eine Kuh geküsst." Das sagt der Landwolf,
nachdem er von einem etwas trampeligen Rotkäppchen
zu einer wilden Verfolgungsjagd über den ganzen
Bauerhof verleitet worden ist. Und die endet eben beim
Wiederkäuer-Schmatzer. Bevor die nächste Runde beginnt.
Das Bauernkäppchen will sich gerade seinem Schicksal
ergeben, da erhält der Wolf ein Telegramm von seinem
geschniegelten Cousin aus der Stadt mit einem aufreizenden
Pin-Up-
Bild von einem echten Rotkäppchen. Kurze Zeit
später ist er beim Wolfscousin in der Stadt und verfällt dem
Mädchen, das sich den Lebensunterhalt als knapp geschürzte
Sängerin in einem verruchten Nachtclub verdient. Natürlich
sind schlichte Landwölfe den Verführungen der Großstadt
nicht gewachsen und werden erschöpft vom Werben um
die Gunst der coolen Rotkappenlady vom weltmännischen
Cousin wieder nach Hause gebracht.

In den späten Achtzigern entfachten die dritten Programme
im Fernsehen eine wahre Begeisterungswelle für die
wilden Cartoonfilme von Tex Avery, der ab den 30ern
der wilde Vetter von Walt Disney war und sich über dessen
heile Märchenwelt lustig machte. Und die Gefahren unserer
Jugend - als "Schweinchen Dick" das Schlimmste war, das
Kindern an der Glotze begegnen konnte - waren eigentlich nur ein
müder Abklatsch der wilden, zügelosen Rauhbeine und notgeilen
Wölfe, die der Feder von Tex Avery entsprungen waren. Immerhin
reichte der späte Ruhm in Deutschland zu diversen
Zusammenstellungen der Kurzfilme auf Video und einer Schar
staubsammelnder Dekofiguren mit Wölfen und Pin-Up-ladys in
den Poster- und Comic-Läden. Doch inzwischen ist das alles wieder
Geschichte - denn aktuell gibt das Internet nicht viel her und
die Veröffentlichung der alten Trickfilme hat die DVD gleich
übersprungen, um vielleicht auf Blue-Ray zu warten.
Oder man geht zu You Tube!

"Ich habe ein Kuh geküsst."
Eigentlich erstaunlich, was so eine kleine unschuldige Stoffkuh
aus Dänemark so alles mit sich bringt.


Foto: W.Hein


Sieht ganz harmlos aus ...



... hat es aber ganz schön in sich:
Denn das hier sind 8 GB - also über 2.500 digitale Bilder,
die noch sortiert, ausgewählt und teilweise für Posts
verarbeitet werden sollen. Bevor diese Fotos, die in der
Zeit vom Sommer bis zum Herbst entstanden, nicht auf-
bereitet sind, haben wir kaum noch Speicherplatz für
neue Post-Themen ...

Foto: S.Schneider


Freitag, 31. Oktober 2008

Montag, 27. Oktober 2008

Dicker Doppel-Socken-Vorrat ...



... von links nach rechts: Für warme Füße im Oktober,
November, Dezember, Januar, Februar, März & Ostern und
erst ein Paar für Wolfgang.


Nein, diese Socken habe ich nicht alle in der Blogpause
seit September gestrickt - die entstanden in einer Zeit,
als ich noch gar nicht wußte, was ein Blog ist und wie
viel Zeit man damit verbringen kann. Aber ich habe den
Freiraum zum Aufräumen genutzt und plötzlich tauchten
reichlich Socken auf. Jetzt braucht nur noch Wolfgang
seinen Winter-Vorrat ...

... Und das leidige Thema Ablage. Doch die ist so ein stetig
wachsendes Etwas - dagegen kommt ja wohl kaum jemand an!?


Montag, 1. September 2008

Es wird Zeit ...



... die Spätsommer-Deko nachzuarbeiten.

... im Garten endlich mal aufzuräumen.

... die immer wieder verschobene Ablage zu erledigen.

... in weit entfernten Urlaubs-Erinnerungen zu schwelgen.

... den Bären zu erklären, dass sie immer noch warten müssen.

... sich durch Ebay schon mal auf Weihnachten einstimmen.

... die durchgelaufenen Doppel-Socken aufribbeln
und einen neuen Winter-Vorrat stricken.

Und, und, und ...

Da bleibt im Moment kaum Zeit & Lust für neue Fotos und die Blogs.
Aber irgendwann geht es hier weiter.

Fotos: S.Schneider



Donnerstag, 7. August 2008

Hier ist sie nun ...


... die wie wild wuchernde Waldrebe:





So langsam vermute ich, dass unsere 'Clematis auf Wanderschaft'
mit der Wildform, die sich überall am Wegesrand üppig ausbreitet,
sehr eng verwandt ist. Oder habe ich damals sogar genau diese
Wildform im Container gekauft? Irgendwann werde ich ihr Schild
vielleicht wiederfinden ...

Und wenn schon, schön ist sie trotzdem! Erstaunlich finde ich
nur, dass selbst diese wild wuchernde Waldrebe aus unserem
Wildwuchsgarten flüchtet ...

Fotos: S.Schneider



Donnerstag, 24. Juli 2008

10 namenlose Fuchsien


Nicht in unserem Garten, sondern im Garten meiner Mutter.
Aber zumindest 4x im Jahr habe auch ich mit diesen Fuchsien zu tun:
Das heißt Raufholen, Rausstellen, Reinholen und Runterbringen. Und
einige Fuchsien wurde durch mich in den Garten eingeschummelt.
Früher waren es nur 3 recht handliche Pflanzschalen, die im Mai mit
den eingekellerten Fuchsien bestückt wurden und dann rechtzeitig
vor dem ersten Frost wieder in die Einkellerungs-Töpfe verfrachtet
wurden. Zur Zeit sind es 21 große und kleine Fuchsien-Töpfe, die den
Garten in den Sommermonaten in ein kleines Blühwunder verwandeln.


Dieser Fuchsien-Hochstamm kam im letzten Frühjahr aus dem
Supermarkt mit. Noch nie gab es so eine übervolle Blütenpracht.








Diese rot-weiß gefüllten Fuchsien sind die kleinen Lieblinge
meiner Mutter. Leider gehen immer mal wieder ein paar der
Ableger ein. Aber drei schöne Töpfe dieser Sorte gibt es noch.










Hoffentlich bekommen diese rot-violetten Fuchsien nicht wieder
den roten Befall vom letzten Sommer auf den Blatt-Unterseiten.
Aus Sorge, dass sie die anderen Pflanzen infizieren könnten, stehen
sie in diesem Sommer etwas isoliert. Es wäre schade, wenn wir uns
nach so vielen Jahren von diesen 5 Töpfen trennen müssten.








Diese noch recht kleine Fuchsie, mit hängender Tendenz,
stammt aus dem letzten Sommer. Von den 4 neuen Sorten haben
nur 2 bis zum Herbst überlebt. Aber diese hier scheint sogar robust
genug für die heiße Mittagssonne. Allerdings freut sie sich dann auch
auf den Nachmittags-Hausschatten und etwas Wasser.








Und das ist aus dem zweiten kleinen Fuchsien-Topf aus dem Vorjahr
geworden. Seine Hauptblüte ist allerdings schon beendet. Sie war so
überreich mit Blüten besetzt, dass sie in dem kleinen Terracotta-Topf
ständig umzukippen drohte.








Und diese Fuchsie ist aus einem Ableger entstanden, den
meine Mutter und ich aus dem Berggarten in Hannover gemopst
haben. Sie leidet leider extrem schnell unter der Sommerhitze
und braucht oftmals 2x am Tag reichlich Wasser. Aber ihre
winzig kleinen rosa-weißen Blüten sind diesen Mehraufwand
wirklich wert.






Und dieses sind nun die ältesten und größten Fuchsien im Garten.
Jeden Winter müssen wir sie extrem einschneiden, damit sie
überhaupt noch ihr Winterquartier im Keller beziehen können.
Im Sommer erreichen sie mit Kübel eine Höhe von über 2m und
ihre Stämme haben nicht selten schon 3cm Durchmesser erreicht.
Aber so langsam werden im dicht bewachsenen Garten die Stell-
plätze für diese 5 unhandlichen Kübel rar. Zur Zeit verteilen sie
sich an 3 Standorten.












Da ist dieser kleine Fuchsien-Hochstamm noch handlicher.
Er steht erst seit dem Sommer 2006 im Garten und hatte
im letzten Jahr einen zu schattigen Platz erwischt. Aber
unter dem Apfelbaum, mit etwas Morgensonne geht es ihm
nun wieder viel besser.










Gleich daneben steht dieses Pracht-Exemplar vom letzten Sommer
aus dem Garten-Center. Seine 2,99 Euro war es wirklich wert. Das
einzige Problem ist, dass schon nach ein paar Tagen die blüten-
schweren Triebe immer wieder neu aufgebunden werden müssen.








Und hier nun noch die einzige winterharte Fuchsie.
Den letzten Winter verbrachte sie allerdings im gut
geschützten Topf unter dem unbeheizten Glasdach.
Bis jetzt haben wir noch Bedenken sie im Erdreich
überwintern zu lassen.






Fotos: S.Schneider


Wer sich auch für Fuchsien begeistern kann,
der wird an dem Blog Fuchsienrot's Gartentraum
seine Freude haben. Dort gibt es reichlich schöne
Fuchsien zu sehen. Und die mit Namen wie Blautopf
oder Rohees New Millenium sind sogar in einer
kleinen Fuchsien-Galerie aufgelistet.

Und Anfang Juli gab es auf dem Blog Plauderecke
ein Post über eine Fuchsienausstellung in Augsburg.
Dort gibt es über 1000 Sorten zu entdecken. Ein paar der
gefüllten Varianten sind in dem Post veröffentlicht.

Und in der Fuchsien-Gärtnerei Rosi Friedel mit
über 1000 Sorten können dann wohl viele Wünsche
wahr werden...