Sonntag, 9. Dezember 2007

Unsere offene Pforte: Letzte Vorbereitungen

Bevor vielleicht schon um 15 Uhr die ersten Besucher
zu uns kommen, zuvor schnell ein kleiner Kontrollgang ...

Beim Öffnen der Tür strömt der aromatische Duft
von Glühwein aus der Deko-Garage.

Die Kannen für die warmen Getränke stehen bereit, und
der Blick schweift sofort am Buffet vorbei in den Garten.

Der Kerzenleuchter ist mit Teelichtern bestückt, ...

die Deko hängt ...

und die Regentropfen vom morgendlichen Schauer
sind hoffentlich bald verschwunden.

Die Sternen-Beleuchtung fehlt noch!

Hoffentlich trocknet der Steg etwas, denn
im Moment ist er ganz schön rutschig.

Die Einweckgläser brauchen neue Teelichter, ...

aber dafür ist der Steg bereits gefegt.

Das vertrocknete Schilf bleibt stehen.

Der kleine Metall-Vogel steht jetzt wieder
an seinem geschützteren Winterplatz am Teich.

Die Einweckgläser und Laternen am Haus sind verteilt, ...

nur in diese Laterne sollte eine neue Kerze erhalten.

Teich und Wald haben diese interessante Mischung
von einem nicht ganz aufgeräumten und erst
teilweise auf den Winter vorbereiteten Garten.

Die feuchten Hagebutten der White Rambler
hängen so von oben herab im Weg, dass sie bestimmt
jedem aufmerksamen Besucher auffallen werden.

Zur offenen Pforte am 1. Mai war die Winchester Cathedral
die erste Rose, die das Rosenjahr mit einer einzigen
wunderschönen Blüte einläutete. Nun ist es die Fair Bianca,
auch eine David Austin Rose, die als Solitär neben dem
Aluteich die Aufmerksamkeit auf sich zieht.

Die bereits eingelagerte Glasschale wurde wieder
aus dem Keller hervor geholt: Der Beistelltisch
sah ohne Dekoration so nackt aus. Und außerdem
scheint es ja noch keine frostigen Nächte zu geben.

Unter dem Rosenkasten stehen die Töpfe mit Rosensaat:
Mit etwas Immergrün ist die Saat geschützter, und die
Zink-Kugel sorgt für einen kleinen Blickfang in den Zweigen.

Die Hagebutten aus der Herbstdeko und ein paar
aufgesammelte Äpfel vom Efeu-Apfelbaum lassen
den kleinen Stapel nicht benötigter Betonplatten
gleich viel freundlicher aussehen.

Leider sind auch die Betonplatten noch ganz schön feucht,
aber es ist ja noch etwas Zeit.

Die Stelzvögel sollten eigentlich auch schon längst
im Winterquartier sein, aber wenn ihnen zu Füßen
noch die Glockenblumen blühen?

Der Glastisch ist gewischt ...

und die Betonfläche gefegt.

Auf diesen Stühlen dürfen Zapfen liegenbleiben,
Grünbelag oder Moos werden hier nicht entfernt.

Nun sollte auch diese Lichterkette angeschaltet werden!

Diese am Cornus Florida Plena leuchtet ja bereits, ...

obwohl die Mischung aus Lichterkette und
belaubtem Strauch doch etwas ungewöhnlich ist.
Aber wir sind ja schon froh, dass er nicht auch
zu dieser
offenen Pforte in Blüte steht, denn
seine Knospenansätze sind schon recht kugelig.

Für Wolfgang sah dieser Metall-Pinguin zu trist aus, da hat
er ihm schnell einen glänzenden Stern untergejubelt.

Die schöne Katz' ahnt zwar, dass sie heute wieder
einige Zeit auf dem Hängeboden warten wird, aber
zur Zeit nutzt sie die Ruhe vor dem Sturm.

Da fehlen nur noch ein paar Kaffeekannen.

Etwas weihnachtliches Ambiente darf natürlich
auch in der Deko-Garage nicht fehlen.

Eine kleine Korrektur, und die Gäste können kommen ...

Fotos: S.Schneider & W.Hein




Kommentare:

Margit hat gesagt…

Witzig, der Pinguin mit dem Stern!
Die Teelichter in den Einweckgläsern sind eine einfache und schnelle Möglichkeit für Licht und Stimmung im Garten - aber werden die Gläser nicht zu heiß, wenn der Deckel drauf ist?? Ist da noch keines gesprungen?
Liebe Grüße, Margit

SchneiderHein hat gesagt…

@ Margit
Die Deckel werden natürlich abgenommen, wenn im Innern ein Teelicht brennt, aber sie sind dann wenigstens Allzeit bereit... Nur darf es vorher nicht allzuviel geregnet haben und dann Nachtfrost geben - gestern Abend waren einige Deckel festgefroren.

Margit hat gesagt…

Silke, danke, das hätte mich auch gewundert...
Liebe Grüße, Margit

Andrea's Garden hat gesagt…

Hallo Silke und Wolfgang, wer immer bei euch für Deko verantwortlich ist, soll bitte einen Zwischenstopp bei uns machen. Einfach toll! Ich hoffe,der Tag war ein voller Erfolg. LG Andrea

Doro hat gesagt…

Meine Vorfreude und Spannung wurde nicht enttäuscht-wäre gerne "in Echt" dabei gewesen,denn so viel stimmungsvolle Deko und liebevolle
"Detailschmückungen",sorgen auch für gute Laune und stimmungsvolles Ambiente,wenn Gäste da sind...Doro

Wurzerl hat gesagt…

Toll!!! Und weißt Du was Silke, bevor ich Dir hier lang und breit schreibe, wie schön die Deko ist und wie gut sie sich im Garten macht, was Du sowieso weißt, gehe ich lieber noch ein paar Runden in Deinen Garten zum Rauf- und Runter-Scrollen. grins. Lieber Gruß vom
Wurzerl

SchneiderHein hat gesagt…

@ Andrea
Ich bin aber bei uns noch nicht fertig: Im Gemeinschaftsflur hinter der Haustür stapeln sich noch die Kisten für Flur & Hauseingang. Und nachdem meine Mutter fast klaglos erträgt, dass mein ehemaliges Kinderzimmer in BS zum Dekolager verkommt, sind als nächstes noch ein paar Räume bei ihr zu dekorieren ... und dann ist schon Weihnachten!
Da sollten wir dann lieber schon über die Osterdeko verhandeln. Schließlich haben Wolfgang und ich gestern die ersten Osterregale bei Tedi gesehen...

@ Doro
Wäre schön gewesen, wenn Du es in natura hättest erleben können. Aber Dein Weg ist wohl leider etwas zu weit, um mal eben auf einen Glühwein vorbei zu kommen ...?

@ Wurzel
Na, dann kann ich Dir in den nächsten Tagen hoffentlich noch ein paar Extra-Runden durch den Garten und das dekorierte Haus bieten...

Sara Mary von Buelsdorf hat gesagt…

Das Lila ist ja der Burner! Hat mich jetzt magisch angezogen. :-) Und hier war ich scheinbar auch noch nicht. Oder Du hast den Post erst später eingefügt. Nee, kann ja nicht sein, anhand der Kommentare ...

Auf banale Betonplatten wäre ich bei dem ersten Bild jetzt gar nicht gekommen - es sieht aus, als müsse das so sein. :-)

2007 - da war es noch ein bisschen weniger wild - ich sehe ja bei uns, wie schnell sowas geht ... Die Weide ist im übrigen immer noch nicht beschnitten, ich sehe schon Schwarz. ;-)

Liebe Grüße, alles Gute für Dich!
Sara

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara
Nein, zu der Zeit haben wir meist noch aktuell gepostet. Das mit dem Umdatieren der Posts haben wir wohl erst später zufällig von einer Bloggerin erfahren ;-)

Ach ja, das Lila! Seitdem ist alles gut farblich sortiert in Kisten verstaut … Erst vorgestern, als ich bei der Endentrümpelung im Haus meiner Schwiegermutter in OS eine violette Vase entdeckte, erinnerte ich mich an diese üppigen Dekozeiten 2007 in Pink, Grau & Violett. Die Vase fährt nun erstmal nach BS und gesellt sich im Keller zu meiner violetten Glasvasen-Sammlung der 50 & 60er Jahre: http://wwwdekogeruempel.blogspot.de/2007/12/ein-paar-besondere-stcke.html Und irgendwann soll sie dann einmal als November- oder Winterdeko mit den violetten & grauen Weihnachtsbaumkugeln auf dem großen runden Zinktablett: http://wwwdekogeruempel.blogspot.de/2007/12/kugeltablett.html ihren Auftritt haben …

Doch eben entdeckte ich zufällig im www ein Herbst-Tablett mit verschiedenen Gläsern & Vasen, das teilweise mit Kerzen bestückt ist. Nun wird wohl auch noch das Bleikristall vor dem Container gerettet werden und sich zur Weihnachtszeit auf einem Tablett versammeln ;-( Allerdings steht mir der Sinn schon seit Monaten so gar nicht mehr nach Deko - wohl auch wegen der unübersichtlichen und übervollen Deko-Lagerräume meiner Schwiegermutter.

Wo siehst Du auf dem ersten Post-Bild hier Betonplatten?

Ja, in diesem Jahr ist mir der Garten leider noch mehr über den Kopf gewachsen: Gesundheitlich gab es einige Probleme, die Firma erforderte viel Zeit, und nach 20 Gartenjahren ging uns nun endgültig die Gartenlust verloren - zumal ich wenn genug im braunschweiger Garten zu tun hatte. Dort habe ich bis jetzt leider auch erst ein Drittel der Grenzweide beschnitten. Teil 2 und Teil 3 schaffe ich je nach Wetter hoffentlich im Dezember und im zeitigen Frühjahr. Dafür ist die Kiefer gekappt. Und unserer Garten …? Hoffentlich im nächsten Jahr ...

Irgendwann werde ich wieder berichten und mich auch wieder mehr auf den Blogs umschauen. Nur zur Zeit fehlt noch immer die Lust ...

Sara Mary von Buelsdorf hat gesagt…

Ja, dachte ich mir dann ja schon, daß aktuell gepostet wurde.
Wenn man alles farblich sortiert, ist man klar im Vorteil. Ich sehe das an meinem wenigen Kram, was natürlich mit der Zeit auch zugenommen hat. Dem Link werde ich gleich mal folgen. Stelle ich mir sehr schön vor, violett mit grau.
Oh, da hast Du ja noch was vor Dir. So eine Haushaltsauflösung kann sich schon hinziehen. Es sei denn, man ist gezwungen, den Haushalt schnell aufzulösen, dann muß alles, was man nicht schnell veräußern kann oder selbst behalten, in den Container oder zu Fairkauf & Co.
Von den Betonplatten schriebst Du selbst

http://1.bp.blogspot.com/_9tuThx08tyw/R2YqJUk_PxI/AAAAAAAAD0s/dyTYGtp02tA/s1600-h/21-Apfelkorb-IMG_4032.jpg
Und das bemerkte ich auf den ersten Blick nicht, da sie ja schon antik wirken. Wieso ich "erstes" Bild schrieb, ist mir jetzt auch ein Rätsel. ;-)

Was den Garten betrifft - wem sagst Du das! Die gesundheitlichen Probleme können mit den Jahren zunehmen, bei mir war es in diesem Jahr auch nicht so toll, so daß ich nur einen Bruchteil dessen schaffen konnte, was ich mir vorgenommen hatte. Selbst etwaige Umzugspläne haben wir nun vorläufig ad acta gelegt. Wir sehen eben doch, wo die Grenzen sind .... ein letzter Umzug wird dann wohl eher in ein letztes Domizil gehen, und zwar dann, wenn es gar nicht mehr anders geht ...
Denn für pflegebedürftig Personen ist unser Haus absolut ungeeignet. So wie im Falle nach meiner OP 2009 hätte ich hier gar nicht gleich wieder wohnen können sondern erstmal in irgendeiner Einrichtung so langsam wieder auf die Beine kommen müssen, bevor ich wieder in unserem Haus hätte leben können. Allein die steilen Treppen ... Das ist schon blöd! Dein Auto habe ich übrigens in BS mal in L. gesehen .... komme ja gelegentlich auch dort vorbei, habe da ja noch Freunde und mache auch mal einen Abstecher ins Blumengeschäft.
Im nächsten Jahr wirst Du auch zwei Gärten haben oder auch den in O. noch zusätzlich? Das ist alles ziemlich viel. Aber ich bin auch so - zuerst alles andere und dann unser Garten und meine persönlichen Dinge ... So schiebt man es ein ums andere Jahr auf. Wichtig ist nur, daß die eigene Gesundheit dabei nicht baden geht, wenn man sich zu viel zumutet und zuletzt an sich selbst denkt.

Liebe Grüße
Sara

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara
Jetzt sind wir zum Glück mit dem Haus durch - am Freitag war Hausübergabe. Und darum sieht es bei uns jetzt auch überhaupt nicht mehr vorzeigbar aus, wie ich in den anderen Kommentaren ja eben schon erwähnte.

Wenn es Fairkauf in OS gegeben hätte, dann wäre viel dorthin gern gespendet worden. Da werde ich jetzt zum Glück auch die ganzen Plüschtiere meiner Schwiegermutter los, die vor Weihnachten keine Organisation für Flüchtlingskinder haben wollte.

In OS gibt es die Möwe. Aber die haben ihren Bedarf an Dingen in der www-Liste im Vergleich zu früher erheblich reduziert. Und als uns nur noch 5 Wochen bis zur Hausübergabe blieben, hieß es dort, dass wir frühestens in 6 bis 8 Wochen mit einem Termin für eine Haushaltsauflösung rechnen könnten. So kamen aus dem Haus 8,9 Tonnen Sperr- & Restmüll sowie Bauschutt in Form von Glas & Porzellan sowie Blumentöpfen zusammen. In den letzten Tagen vor der Entrümpelung haben wir verschenkt was möglich war. Aber die meisten Wohnungen sind gut ausgestattet und eh' schon zu voll …

Tja, darum musste meine Mutter in diesem Jahr auch sehr unter mir leiden. Bisweilen war ich mir selbst die Nächste, denn wenn ich schlapp mache, dann bleibt noch mehr liegen. Und teilweise sah ich keinen Sinn darin nach BS zu fahren, wenn ich dort eh' nur rumsitze und nicht zur Gartenarbeit tauge …

Mal abwarten, was von all' den anstehenden Arbeiten irgendwann in die Tat umgesetzt werden kann. Und wie wir unser zukünftiges Leben planen. Denn der letzte Sommer hat mir bewiesen, dass unser Lebensraum in dieser Form wirklich nicht seniorengerecht ist. Aber bis dahin haben wir hoffentlich noch etwas Zeit!???

Sara Mary von Buelsdorf hat gesagt…

Das glaub' ich Dir gerne. Wir hatten das in der Vergangenheit ja auch mit den Schwiegereltern und viel früher mit meinen Großmüttern. Da wurde einiges leider weggegeben, da wir es einfach mit 3 Kindern und nicht allzu großem Haus nicht beherbergen konnten.
Ich glaube Fairkauf oder das Möbelkontor nehmen auch nicht mehr alles. ;-) Es landet zu viel Schund da, den keiner kauft. Der Bedarf ist wirklich weitgehend gedeckt und die Flüchtlinge bekommen eher neue Sachen.

8,9 Tonnen sind wahrhaftig viel! - Naja, dann wirst Du sicher im nächsten Jahr wieder mehr Zeit für Deine Mutter aufwenden können. Alles gleichzeitig geht ja leider nie.

Ich meinte auch nicht unbedingt seniorengerecht, manchmal, wie bei mir nach der OP, ist man lange nicht in der Lage, Treppen zu steigen. Wenn dann das Haus so ungünstig geschnitten ist, daß man unten z.B. nicht schlafen kann oder die sanitären Einrichtungen auf einer anderen Etage, hat man schlechte Karten. Oder man bleibt oben und kommt nicht mehr hinaus. So kann es ganz schnell kommen, dass man sein Domizil gezwungen ist, aufzugeben. Durch die diversen Krankenhausaufenhalte meiner Mutter in den letzten Jahren habe ich da so einige Geschichten kennengelernt, die mir zu denken gegeben haben ... aber man mag eben im Vorfeld nicht schon darüber nachdenken .... und hofft, daß noch viel Zeit bleibt. - Obwohl man in dem Falle gezwungen wäre, relativ schnelle Entscheidungen zu treffen ..... unvorbereitet noch dazu ... ich wünsche mir einen Bungalow. ;-);o) Nee, eigentlich mochte ich die nie, aber altersgerechter wäre es. Heute gibt es ja sogar schon Reihenhäuser mit eingebautem Fahrstuhl .... haben allerdings bislang die wenigsten ....

Liebe Grüße
Sara

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara
Inzwischen habe ich vorhin beim Posten wieder die Seite der Möwe gefunden, wo sie auch Bücher & Dekomaterial als Spenden haben wollen. Aber blöderweise sah die im Oktober wohl anders aus, oder ich habe in dem Moment an der falschen Stelle gesucht. Nun ist es egal. Entweder die Sachen sind tatsächlich im Müll gelandet - wie der Entrümpler gesagt hat, oder er verkauft nach und nach doch noch einiges davon. Inzwischen bin ich mir auch nicht sicher, ob er eventuell auch das Altpapier zu der Entrümpelungsmenge gezählt hat. Und wenn er die ca. 50 Sack Kleidung und Taschen auch gewogen hat, anstatt sie wie besprochen von der Behindertenwerkstatt als Spende abholen zu lassen, dann ist einiges richtig blöd gelaufen …

Ich finde schon, dass seniorengerecht und krankheitsbedingte Pflegeeinrichtungen recht viel miteinander zu tun haben. Denn auch wenn meine Mutter und ich im Juni 'nur' eine Lebensmittelvergiftung durch verdorbene Pilze hatte, so waren wir beide tagelang so wackelig auf den Beinen, dass wir uns in dem Moment etwas andere Wohnumstände gewünscht hätten. Sowohl im Haus meiner Mutter als auch bei uns gibt es so einige Tücken wenn der Körper nicht so mitspielt wie er soll. Bei meiner Mutter lässt sich das bei Bedarf aber schneller und besser anpassen, da sie im EG mehr Fläche zur Verfügung hat. Außerdem ließ sich das ja sogar mit meiner Großmutter schon einigermaßen handhaben. Wir hingegen leben ja jetzt schon mit einem Höhenunterschied von 5 Stufen. Und der Durchgang zum Treppenhaus ist verdammt schmal und lässt sich nicht verbreitern.

Sara Mary von Buelsdorf hat gesagt…

Was seniorengerecht und krankheitsbedingt betrifft, so sehe ich das natürlich auch so - nur war mein Kommentar anders gemeint. Denn sooo alt sind wir ja nun wirklich noch nicht und man will - eigentlich - sein Haus ja nicht schon wegen des "Alters" aufgeben .... andererseits kann das Schicksal ganz junge Menschen schon treffen, durch Unfälle oder was auch immer. Klar sind die Bedingungen ähnlich. Die sanitären Einrichtungen sollten auf der selben Etage sein z.B. ... keine Treppen und wenn man sich im Genesungsprozess befindet, möglichst ebenerdig ins Freie gelangen ..... aber wo hat man das schon? ;-)

Ohje, da habt Ihr ja was mitgemacht! Eine Pilzvergiftung - wenn auch "nur" durch verdorbene Pilze - ist nicht ganz ohne!

Genug Fläche hätten wir im EG, aber da kann man nicht wirklich schlafen. Es ist immer irgendwie zugig und außerdem alles offen auch zu den oberen Etagen hin. Unten gibt es nur ein Gäste-WC, das Bad ist im 1. OG. Und das ist nur über 2 recht steile Treppen mit ungünstiger Stufenhöhe und Biegungen zu erreichen. Ich hätte lieber kleinere Räume, dafür mehr Funktionsräume auf einer Etage. Im Waldgartenhaus war das schon idealer.

SchneiderHein hat gesagt…

@ Sara
Also in Bezug auf die Räumlichkeiten bin ich in dem Fall fast anderer Meinung. Ideal ist natürlich ebenerdiges Wohnen. Aber notfalls geht es auch mit einer Rampe - sieht dann nur nicht mehr so nett aus, wenn das AOK-Metall-Modell den Hauseingang versperrt. Das Bad sollte natürlich auf der Etage sein. Großzügig ist natürlich toll, aber selbst in dem kleinen Bad mit Dusche kam meine Großmutter gut zurecht. Wenn die Räume zu groß sind, kann es natürlich schnell mal zu kalt werden, aber ansonsten, wenn man eventuell auf den Rollator oder gar Rollstuhl angewiesen ist, sind kleine Räume echt nervig. Ebenso ist das mit den Türbreiten und bei einem schmalen Flur mit vielen Türen tückisch. Seitdem ich mir das Umorganisieren nach Bedarf bei meiner Großmutter angesehen habe, denke ich diesbezüglich bei meiner Mutter und uns nun ganz anders - vorausschauender. Denn wenn Renovierungen oder Sanierungen anstehen, gibt es schon einige Veränderungen, die einem mit zunehmendem Alter das Leben erleichtern.
Meine Schwiegermutter hätte es da in ihrem Haus leichter gehabt. Aber glücklicherweise wurde sie ja kein richtiger Pflegefall ...

Sara Mary von Buelsdorf hat gesagt…

Ich meinte auch die Treppen IM Haus. Wir haben hier ja einen total ebenerdigen Eingang. Was Idealeres gibt es nicht. Ne Rampe sieht natürlich nicht toll aus, da hast Du schon recht. Wir haben im Gäste-WC aber auch eine Dusche. Nur noch das alte Modell mit der höheren Duschwanne, was nicht so optimal ist. Auch was die Reinigung betrifft. Eigentlich hätten wir gerne moderne Duschen ohne diese leidigen Duschtassen - ganz ebenerdig. Aber das geht bei uns wohl nicht. Denn sonst käme ich mit der Dusche prima klar. Ich bade ja ohnehin nie. Doch Schlafen geht im Erdgeschoß bei uns nicht. Das hält man an manchen Tagen nicht lange aus und die Ursache für den Zug haben wir bisher nicht herausfinden können bzw. nur insoweit, dass wir eben nicht lüften dürfen, wenn es so zugig ist und dann kann ich wiederum nicht schlafen. Es wäre aber auch zu laut, wenn man auf das Schlafen unten angewiesen wäre, denn die Küche ist gleich nebenan und total offen, auch die Geruchsbelästigung durch die Küche. Da ziehe ich doch Häuser mit mehreren kleineren Zimmern im EG vor. Doch nun ist es wie es ist und wir wollen mal nicht vom Schlimmsten ausgehen. Sollte hier jedoch mal ein schwererer Krankheitsfall eintreten, wird derjenige nicht mehr Zuhause wohnen bleiben können oder lange nicht mehr, auch nach einem Krankenhausaufenthalt und das stelle ich mir schon sehr bitter vor.
Stimmt natürlich auch wieder - ich sehe es ja bei meiner Mutter - mit Rollator stößt man überall an und das Wohnzimmer meiner Mutter ist so klein nicht, aber vollgestellt. Ich hätte die wuchtigen Sessel längst rausgeworfen. Aber sie hängt komischerweise dran, obwohl sie auch drüber schimpft. ;-)
Unsere Türen hier sind wohl normal breit. Ob da jetzt ein Rollator durchpassen würde, weiß ich nicht, aber das ginge hier eh nicht mit den Treppen, da bräuchte man ja 2 - 3 Rollatoren. ;-) Das will ich mir gar nicht erst vorstellen. Der Flur im 1. Geschoss ist auch ziemlich schmal, da kommt man vermutlich mit einem Rollator gerade so durch und muß noch aufpassen, nicht die Treppe hinabzustürzen, denn die Kontraste der Treppe sind praktisch nicht vorhanden. Mit älteren Augen ist es schon problematisch. Ich habe teilweise Leuchtstreifen aufgeklebt, denn von Anfang an hatte ich zeitweilig das Gefühl, die Stufen seien "in eins" - da ist nichts farblich abgesetzt und von dieser seltsamen Farbe, die alles gleich aussehen läßt.

Jetzt schreiben wir hier so, als würde der Fall der Fälle schon bald eintreffen - so alt sind wir ja noch nicht .... nur vom Alter hängts ja nicht immer ab - und wenn ich da so an meine Laubfege- und -verteilaktion von gestern denke, war mein Rücken danach so lädiert und schmerzhaft, daß ich nur noch aufs Sofa wollte. Da frage ich mich dann manchmal auch, wie lange das der Rücken noch mitmacht. Laufen hingegen ist keinerlei Problem, das könnte ich stundenlang. Es sind die statischen Belastungen. Zum Glück erholt die Wirbelsäule sich über den Winter immer wieder, um allerdings jeden Sommer kritischer zu werden ....