Sonntag, 25. Januar 2015

Helleborus 'HGC Shooting Star'


Eigentlich wollten wir gestern bei Obi nur ganz wenige 
Frühlingstöpfe für den Geburtstag meiner Mutter besorgen ...

Aber beim Anblick dieser Helleborus x ericsmithii 
'HGC Shooting Star' aus der Helleborus Gold Collection 
warf ich blitzschnell mal wieder alle guten Vorsätze 
über den Haufen. Denn dieser Topf und noch ein paar 
andere Leidensgenossen dieser Art standen auf 
dem Reduziert-Wagen am Rande des Kalthauses.

Und wie sich dann später herausstellte, bot Obi 
den üppigen Topf zunächst für 24,99 € an, um ihn 
wohl schon bald danach für 10,- € zu verschleudern. 
Denn die Pflanzen waren trotz zahlreicher Blüten 
und reichlich Knospen in einem scheinbar recht 
erbärmlichen Zustand: Rund herum befanden sich 
vergilbte oder vertrocknete Blätter und erste Spuren 
der Schwarzflecken-Krankheit waren zu erahnen. 
Als ich dann gleich nach dem Kauf alle Blätter 
entfernte, zeigten sich auch im Innern der Pflanze 
erste Anzeichen der Stengelgrundfäule. 

Aber mir war schon im Gartencenter klar, dass dieser Topf 
auf gar keinen Fall mit den anderen Hellebori-Kübelpflanzen 
meiner Mutter kombiniert werden durfte. Die Ansteckungs-
gefahr wäre einfach zu groß. Daher betrachtete ich diese 
arme gestresste Pflanze eher als üppigen 'Blumenstrauß', der 
vielleicht etwas länger lebt als zum Beispiel eine größere 
Vase voller Tulpen im Wohnzimmer. Nur, dass diese Helleborus 
nun auf der Treppe vor der Haustür einen Platz erhalten sollte. 
haben zwar schon Knospen, brauchen aber je nach Wetterlage 
noch 2 bis 4 Wochen, um auf der Haus- bzw. Gartentreppe 
eine gute Figur zu machen.

Und nachdem ich nun gestern alle befallenen Blätter 
und Knospen entfernt hatte, bekam sie heute früh 
einen größeren und wesentlich tieferen Topf. Dazu 
gibt es nun leihweise einen der Leichtbeton-Übertöpfe 
aus meiner Sammlung, und drum herum schützendes 
Grünzeugs aus unserem Garten. 

Im Idealfall kann sich diese arme Pflanze jetzt bei 
meiner Mutter erholen, und hat vielleicht doch noch 
ein längeres Leben vor sich …

Fotos: S.Schneider


Sonntag, 18. Januar 2015

Ein Sommernachtstraum ...



Larissa war heute ganz begeistert, als sie das Elfenkostüm 
anprobieren durfte. Nur an den Bärenpfoten war ihr so kalt, 
dass sie lieber die dicken Winterstiefel dazu anbehielt.

Lange hat es gedauert, bis ich nun endlich bei Ebay-USA 
doch noch genau dieses Disney Tinkerbell IV Kostüm von 
Build-A-Bear in einem Shop kaufen konnte. Es war mir 
zufällig früher schon einmal hier bei Ebay-Deutschland 
aufgefallen. Aber damals hatte ich eine so finanzstarke 
Konkurrenz beim Bieten, dass mir das bereits gebrauchte 
Kleidchen einfach zu teuer wurde. Allerdings kannte ich 
damals auch noch nicht die Preise, die Eltern für die 
Teddy-Ausstattung ihrer Kinder zu zahlen bereit sind. 
Für dieses noch unbenutzte Elfen-Kostüm musste ich 
jetzt zwar 1 USD mehr zahlen, als es damals im Laden 
gekostet hätte - und ebenso viel für die Versandkosten. 
Doch dafür scheint die Bären-Kleidung in den USA 
etwas günstiger zu sein. Und was tut frau nicht alles 
für einen Sommernachtstraum …

Denn, seitdem Wolfgang im Februar 2010 diese 3 winzigen
Mause-Elfen von Deb Canham bei Ebay-USA in einem Shop 
entdeckte - und mir bald darauf schenkte, geht mir 'ein 
Sommernachtstraum' nicht mehr aus dem Kopf. Damals 
im Theater hat mich das Stück weniger begeistert. Aber 
so als Bärenkomödie könnte ich es mir wirklich sehr 
unterhaltsam vorstellen. 

Nur Herr Hein ist leider noch immer nicht ganz überzeugt. 
Obwohl er meine Idee vom 'Blumenknast' im Juni 2011 doch 
binnen weniger Stunden fotografiert und betextet hatte. 
Und auch, als ich ihm 'Sir Hopsalot testet Rehreiten' vor 
meiner DekoGerümpel-Wintertannen-Sammlung als Foto-
story nahe legte, war er zunächst zwar recht skeptisch, 
aber wehe, wenn er losgelassen!

Und außerdem hat er doch auch bei 'Keine Zeit für Alice
sowie 'Teezeit' und 'Schwanentümpel' bewiesen, wie 
schnell kleine Helden die klassische Vorlage verlassen.

Aber bis 'ein Sommernachtstraum' entsteht, muss ich wohl 
noch etwas weiterträumen. Doch ab und an darf ich dann
mal bei Ebay vorbeischauen, um vielleicht noch das ein 

Und wenn es noch etwas länger bis zum Sommernachtstraum 
dauert, dann hat das Tinkerbell-Kostüm ja vielleicht irgend-

Foto: S.Schneider


Hier entsteht neues Gras für Madame ...



Schon erstaunlich, was für einen Überlebenswillen 
so manche Pflanze an den Tag legt. Hier zwischen dem Gras 
befinden sich Lenzrosenkinder, die ich im zeitigen Frühjahr 
bei meiner Mutter aus dem Rasen vor diesen Beeten aus-
gestochen hatte, um sie vor dem Rasenmäher zu retten. 
Und eigentlich sollten diese Sämlinge dann auch ganz 
schnell in andere Gärten reisen - wie diese und diese hier.

Aber es kam mal wieder anders als geplant. Sie blieben 
einfach in der Schale ohne Abflußlöcher. Und verbrachten 
den Sommer im Halbschatten unter dem Flieder zusammen 
mit anderen Töpfen auf dem Beistelltisch. Mal als Sumpf-
pflanze und dann wieder im 'Trockenrasen'. Erstaunlich, 
dass sie diese wirklich harte Zeit einigermaßen gut - 
ohne jegliche Pflege, überstanden haben! 

Dafür kam ich im Herbst dann auf die Idee die Sämlinge 
unter die beiden Apfelbäume hinter dem Hochbeet zu 
pflanzen. Da dort ohnehin das rosa-violette Lungenkraut 
sowie der rosa Lerchensporn leben. Und da ich es in dem 
Bereich des Gartens auch nicht mehr so eng mit dem 
'überwiegend weiß/blauen' Farbkonzept des Gartens 
sehe, hätten sie dort einen idealen Standort gehabt.

Was dann im Herbst dazwischen kam, weiß ich nicht 
mehr so ganz genau. Vielleicht, dass ich ab und an 
meine Mutter ins Auto verfrachtete, um mit ihr auf 
den Spuren ihrer Vergangenheit den Elm und die 
erkunden. Jedenfalls hatte ich mit dem kleineren 
Garten meiner Mutter im Herbst schon genug zu tun, 
so dass ich unseren Garten und leider auch die armen 
Kübelpflanzen noch weiter vernachlässigte.

Plötzlich stand die Weihnachtszeit vor der Tür, so dass 
wichtiger als der Garten war. Und Ende Dezember, als 
waren, war es zu kalt zum Pflanzen der geschwächten 
Lenzrosenkinder. Also wurden sie während der frostigen 
Tage in der Garage untergestellt, kamen danach 
unters Treppenhausdach und dann wieder zurück 
auf den Beistelltisch …

Inzwischen hat sich das Gras in der Plastkschale so gut 
entwickelt, dass ich die Sämlinge nur schwer vom Gras 
befreien kann ohne dabei die empfindlichen Wurzeln 
der Hellebori orientalis zu verletzten. Und da sie nun 
schon so lange im Gras überlebt haben, sollen sie sich 
jetzt lieber im wild wuchernden Vorgarten behaupten. 
Dort, wo ich ohnehin zur Zeit nicht mehr Herrin über 
das Gras des ehemaligen Vorgartenrasens werde. Und es 
daher immer nur wieder herausreiße bzw. übermulche. 
Und trotzdem lebt dort seit einigen Jahren ein Lenzrosen-

Also zog die Schale wieder unters Treppenhausdach, 
damit sie mich bei der nächst möglichen Gelegenheit 
daran erinnern sollte, dass die Pflänzchen endlich mal 
in die Erde kommen. Aber das Wetter war am Freitag 
viel zu verlockend, so dass ich zunächst alle alten Blätter 
an unseren Hellebori hinten im Garten in den Beeten 
und in den Töpfen entfernte. Denn die Schwarzflecken-
krankheit ist schon länger auch in unserem Garten 
angekommen. Und daher ist es gerade nach diesem sehr
feuchten Winterwetter sinnvoll das alte infizierte Laub 
möglichst schnell zu entfernen, und im Hausmüll zu 
entsorgen. Und der sonnig-windstille Samstag ging im 
Garten so schnell vorüber, dass ich Mühe hatte die Töpfe 
auf dem Südhof noch etwas zu versäubern und den 
im Garten kroch ich dann nur noch in leicht gebeugter 
Körperhaltung und mit wehen Händen aufs Bett.

Und als unsere graue Dame am Sonntag dann verzweifelt 
dem Treppenhaus diese Schale auf. Das fehlt nun noch, dass 
sie versehentlich beim Grasen an den giftigen Pflanzen 
knabbert. Diabetes & Niereninsuffienz sind schon genug 
Probleme für unsere graue Dame und uns! 

Daher steht das Plastikschälchen nun auf der alten Kommode 
vom Südhof - also nur noch etwa 7m von dem jetzt geplanten 
Pflanzort entfernt. Und beim Pflanzen kommt dann etwas von 
dem Gras für unsere Grasekatze in einen Topf auf den Hof  …

Fotos: S.Schneider


Samstag, 17. Januar 2015

Grenzgänger


Und hier ist er nun, der Zank-'Apfel' …

… der uns - noch bevor wir im Januar 1996 genau wussten, 
was wir mit dem kuriosen Vorerbe meiner Patentante nun 
eigentlich anfangen wollten, ein Anwaltsschreiben ins Haus 
brachte. Denn ich hatte nicht nur ein ziemlich in die Jahre 
bestand und Nutzgarten als Vorerbin erhalten, sondern 
auch gleich noch einen Grenz-Rechtsstreit mit geerbt …

So genau können/oder wollen sich unsere südlichen Nachbarn 
nicht mehr daran erinnern, wie es nun zu der Genehmigung 
kam, dass die Korkenzieherweide hinter der Garage und die 2 
Fichten am Grenzzaun trotz der Baumschutzsatzung in Hannover 
bis Ende Februar 1996 gekürzt bzw. beschnitten werden durften. 
Und es war gar nicht so leicht, auf die Schnelle damals noch
jemanden zu finden, der diese Aufgabe in dem engen Termin-
fenster überhaupt noch realisieren konnte. Leider hatte ich 
auch kein gutes Händchen bei der Auswahl des Unternehmens. 
Denn weder mit der ausgeführten Leistung beim Schnitt der 
unhandlichen Korkenzieherweide noch mit dem Preis hatte 
ich Glück. Das Schnittgut der Bäume wollte ich als Mulch-
material im Garten behalten. Nur leider war der von den 
Gärtnern mitgebrachte Shredder zu groß, um durch die enge 
Garagentür in den Garten zu gelangen. Und so blieben die 
Äste im Garten liegen, und ich zahlte ca. 2.600,- DM für 
diese unvollendete Arbeit.

Daher schaffte ich dann auch schnell für unseren Garten 
den Bosch AXT Leisehächsler mit Walze an, mit dem ich 
dann zusammen mit meiner Mutter an mehreren Tagen 
das Astwerk klein shredderte. Aber diese Anschaffung 
habe nie bereut. Jahrelang habe ich den Shredder dann 
auf Grund der damals recht hohen Anschaffungkosten - 
so um 950,- DM, in mein Auto verfrachtet, um ihn je nach 
Bedarf zwischen Braunschweig und Hannover hin und her 
zu kutschieren. Aber als auch ich allmählich in die Jahre 
den alten Shredder Anno 1996 zu meiner Mutter in Rente 
geschickt. Da wird er aber immer noch gut rangenommen. 
Nur die Tagesmenge, die dort zu bewältigen ist, ist selten 
mehr als zum Beispiel diese Weidenzweige auf dem Rasen
Da wird unser Shredder bisweilen schon mehr strapaziert

Und nach dem Schock der total verunstalteten Korkenzieher-
weide, die an den Astenden natürlich total besig in für uns 
schlecht erreichbaren Höhen ausschlug, haben wir viele Jahre 
Wuchsform zu bringen. Heutzutage steigt Wolfgang dazu 
auf das Schuppendach unserer Nachbarn, um von dort alle 
Grenzgänger direkt am Hauptstamm zu kappen. Und ich 
erledige das vom Garagendach aus. Nur ohne die Hilfe 
nochmals um 4 m verlängern, wäre diese Baumgröße an 
dieser Grenze vollkommen unmöglich. Und meist schneiden 
wir die Weide 2x im Jahr, so dass die Zweige nicht so lang, 
schwer und unhandlich werden. Denn beim Herabfallen 
der Äste kann natürlich auch mal schnell der Holzzaun 
unserer Nachbarn in Mitleidenschaft gezogen werden. Daher 
sind wir auch richtig froh, dass das Efeu den Stamm erobert 
hat und durch den dichten Bewuchs die Ausbildung neuer 
Triebe Richtung Süden etwas behindert.

Nach all' den negativen Erfahrungen mit Korkenzieherweiden, 
die aus Unwissenheit zu dicht an Grenzen gepflanzt wurden, 
könnte mir das jetzt nicht mehr passieren. Aber ich kann ja 
auch inzwischen auf über 40 Jahre Erfahrung mit diesen sehr
wuchsfreudigen Bäumen zurückblicken. Denn irgendwann in 
den 70ern bekam ich von meinem Vater mal einen Frühlings-
strauß geschenkt, in dem sich auch ein Zweiglein der damals 
noch recht unbekannten Korkenzieherweide befand. Und der 
bekam Wurzeln. Der erste Baum, der daraus entstand, musste 
dann leider für den Wintergarten meiner Großeltern Ende 
der 70er entfernt werden. Aber damals gab es schon Weiden-
kinder, die dann hinter dem neuen Wintergarten, neben der 
Garage sowie auch wieder zu dicht an der nördlichen Grenze 
in den Vorgarten gepflanzt wurden. Und eines dieser Kinder 
bekamen dann Ende der 70er auch meine Patentante und 
ihr Mann von uns geschenkt …

Foto: S.Schneider


Freitag, 16. Januar 2015

begrünter Hof


Endlich, der Anfang ist gemacht. Auch wenn es noch 
ziemlich ungeordnet aussieht, die ersten Buchsbaum-
Abschnitte sind im Totholz am Haussockel auf dem 

Straßenrand und einem üppigen Totholzhaufen mit 
hatte ab 2012 so einige Tücken im Detail ... 

Denn zunächst mangelte es plötzlich an Holz. Zwar fallen 
wieder reichlich Äste an. Aber die Stämme der beiden alten
garten und neben der Garage konnte ich leider nicht mehr 
verwenden. Früher trugen diese Äste über Jahre dazu bei 
unsere 'Kompost'-Umrandung im Hochwald wachsen zu lassen. 
Aber wahrscheinlich sind die beiden Bäume meiner Mutter 
von einem zerstörungswütigen Käfer befallen, den ich mir 
mit dem Holz eventuell auch in unseren Garten einschleppen 
könnte. Mir reicht schon die drohende Gefahr, die von einer 
Korkenzieherweide einige Straßen von uns entfernt ausgeht.

Und auch von der Birke im Garten meiner Mutter fallen 
immer wieder reichlich schöne Äste & Stämme an. Nur ist 
einiges empfindlicher als mein jahrelanger treuer Begleiter 
der Peugoet 205. Mit ihm konnte ich sogar bedenkenlos 
Braunschweig nach Hannover in unseren Garten befördern. 

Also sind wir nun seit Herbst 2012 auf Eigenproduktion 
angewiesen, um am Haussockel schöne markante Stämme 
aufzuschichten. Und es ist gar nicht so leicht oder auch zu 
zu bewegen. Außerdem benötigt die Kompost-Umrandung 
im Hochwald auch immer mal wieder frisches Baumaterial, 
um nicht komplett auseinander zu fallen. Und so mancher 
um unsere wuchsfreudigen Pflanzen zumindest etwas an 
der Auswanderung in angrenzende Gärten zu hindern. 
So verteilt sich ein Teil des Holzes schon hinten im 
Wildwuchsgarten, bevor es überhaupt in die Nähe 
des Südhofes kommt.

Doch im Dezember bekam ich plötzlich reichlich 'Holz 
vor die Hütte'. Das hatte ich allerdings unserem Nachbarn 
zu verdanken, der Wolfgang freundlich darauf hinwies, 
zieherweide hinter der Garage schon wieder zum extrem
nervenden 'Überläufer' wurde. So gab es dann endlich 
genug Stämme und Zweige, die vor dem Haussockel 
verteilt werden konnten. 

ziemlich unordentlich aus. Und ich muss zugeben, um 
den Anblick beneide ich unsere Nachbarn wirklich nicht, 
wenn sie zur Haustür herauskommen. Aber da wir sehr viel 
Wachholder und andere immergrüne Gehölze wie Ilex,
Kirschlorbeer sowie Buchsbaum im Wildwuchsgarten 
haben, die regelmäßig geschnitten werden müssten, 
wollte ich in der kahlen Zeit von Herbst bis zum Frühjahr 

Doch mal verhinderte es Zeitmangel, dann mein fast 
jedes Jahr so 'beliebter' hartnäckiger Winterhusten, und 
das Wetter ist auch so ein Hindernis, dass der Sockel 
oftmals nicht so aussieht, wie er eigentlich in den Winter-
monaten aussehen könnte. In diesem Jahr waren die 
ständigen Winterstürme daran schuld. Denn ich hätte 
wohl alle paar Tage das zwischen die Hölzer gesteckte 
Grünzeugs aus der Nachbarschaft einsammeln müssen …

Da wir wohl kaum noch viel Winter bekommen werden. 
unterwegs sind, dürfen die ausufernden Wachholder nun 
teilweise noch bis zum nächsten Winter weiter wachsen. 
Aber dafür ging es heute dem Buchsbaum an den Kragen. 
Zwar noch nicht so viel wie möglich, aber der Anfang ist 
gemacht. Denn beim Entfernen der teilweise mit der 
ich feststellen, dass zwei der schwächeren Pflanzen 
von Buchsbäumen überwuchert waren. Da befreite 
nun schnell die Schere die vorwitzigen Pflanzen, und 
die 20 - 30cm langen Buchsbaumabschnitte begrünen 
jetzt den Totholzhaufen.

Foto: S.Schneider


Nachtrag Samstag, 17. Januar 2015:
Heute war ein herrlicher Gartentag. Und ganz fix hieß es 
der Jahre unter der Zwetschge so zusammen gewachsen
dass sie einen Busch ergaben. Und da ich seit Bekannt-
werden der Buchsbaumkrankheit einen luftigeren und 
wesentlich lockeren Wuchs für all' unsere Buchsbäume 
bevorzuge, bekamen sie nun einen gemeinsamen Form-
schnitt. Dabei fiel so viel Material an, dass der Sockel 
Wasserpflanzen auf dem Hof jetzt endlich grün sind …


Montag, 12. Januar 2015

Eine kleine Bärenfreude ...


Gestern hatte unsere Haus-Mitbewohnerin ihre Fensterbänke 
entweihnachtet. Und zufällig waren wir vor einigen Tagen 
darauf gekommen, dass wir für unsere Bären- & Mäuse-Welten 
fast jedes noch so kleines Schnitzelchen Geschenkpapier und 
auch gern viel zu kurze Bänder aufheben, um daraus kleine 
Geschenk-Pakete zu basteln. Und da sogar diese Boxen nach 
dem winterlichen Fotoeinsatz anschließend einige Tage 
in der Waschküche trockneten, um sie später hier und hier 
weiterzuverwenden, sagten wir bei dem Angebot unserer 
Haus-Mitbewohnerin auch nicht 'nein'.

So kam nun diese Klappbox voll mit gebrauchtem 
Geschenkpapier & wunderschönen Bändern nicht 
in den Müll sondern einfach zu uns ins Treppenhaus. 
Allerdings werde ich das Papier nicht, wie es früher 
meine Großmutter immer nach Weihnachten hand-
habte, sorgfältig bügeln, sondern einfach nur von 
den Klebestreifen befreien, zusammenlegen und 
in einem Pappkarton verstauen. Denn wann wir es 
benötigen, das steht noch in den Sternen. Aber 
bei unseren kleinen Plüschgesellen werden diese 
Geschenkutensilien bestimmt irgendwann einmal 
wieder für viel Spannung sorgenDenn nach 
dem Fest, ist ja bekanntlich vor dem Fest …

Foto: S.Schneider


Freitag, 9. Januar 2015

Kisten & Kästen für den Schmuckladen



Das sollte kein Geburtstagsgeschenk für Herrn Hein werden. 
Aber es fand sich gestern zufällig bei Tedi in Vechelde - 
auf dem Weg nach Braunschweig. Eigentlich wollte ich dort 
nur mal schnell nach weiterem 'Schnee' - also weißem oder 
Weihnachten ist in solchen Läden schon vor Weihnachen 
so was von 'out'. Es gab nur noch frischen Frühlingssand, 
Faschingszubehör, Osterartikel und zahlreiche Holzkisten,
 die teilweise noch unter Tisch in Pappkartons lagerten. 
Und da mir Stöbern in Kisten meist besonders viel Freude 
bereitet, war der Einkaufskorb schneller gefüllt, als mir 
lieb war. Denn auch wenn wir diesen herrlichen alten 
eigen nennen, so brauchen wir für eine weitere Bären-
geschichte noch mehr Kisten & Kästen - möglichst
 reichlich Schubkästen. 

Denn Wolfgangs Mutter liebte Schmuck. Und so wurden 
wir bei der Haushaltsauflösung auch mit reichlich Schmuck 
konfrontiert. Da ich aber nur sehr selten Schmuck trage, 
werden wir uns im Laufe der Zeit von ihrem Schmuck 
trennen müssen. Aber zuvor sollen unsere kleinen Plüsch-
gesellen noch ordentlich Geschäfte damit machen …

Foto: S.Schneider