Mittwoch, 25. Februar 2015

Rausgelassen ...


Die Wetterprognosen sind inzwischen so günstig, 
dass es allerhöchste Zeit wird die Hellebori-Töpfe 

Denn bei der Lenzrose 'Ruby Star' musste ich leider Mitte Februar 
einen sehr gut entwickelten Trieb ganz dicht über der Wurzel mit 
einem Messer entfernen. Die Stengelgrundfäule hatte einen Teil 
der Pflanze geschädigt. Daher bekam sie heute nun einen luftigen 
Platz auf dem Sims an der Kellertreppe. Hoffentlich werden dadurch 
jetzt nicht die Helleborus foetidus ganz in der Nähe geschädigt ...

Die Helleborus 'Amazing' hingegen sieht zwar nicht so üppig 
wie noch im vorletzten Jahr aus. Aber dafür hat sie zur Zeit 
noch weniger Probleme mit der Schwarzfleckenkrankheit.

Auch die Lenzrose 'Stained Glas' ist noch nicht so weit 
entwickelt, wie im Januar 2014. Doch damals war sie ja 
auch ein hochgezüchtetes Gewächshaus-Pflänzchen. 

Sowohl bei 'Amazing' als auch ...

bei 'Stained Glass' habe ich trotz der Gefahr der Stengel-
grundfäule bzw. Schwarzfleckenkrankheit einige Spitzen 
vom Buchsbaum um die Pflanzen gesteckt. Denn durch 
das Entfernen fast aller Blätter sind sie unten herum nun 
eventuell zu ungeschützt. Schließlich fehlt ihnen ab heute 
das wärmere Klima des Wintergartens.

Auch bei Helleborus 'Emma', habe ich mich entschlossen 
ihr noch einen leichten Winterschutz zu geben. Das 
frühlingshaft anmutende Wetter hat sich schon allzu oft 
ganz plötzlich verändert ...

Neben dem Rausstellen der 4 Hellebori-Töpfe und 
so mutig, dass ich auch die große rosa-blaue Hortensie
habe. Aber falls sie der Frost doch noch überraschen 
sollte, gibt es notfalls reichlich Luftpolsterfolie zum 
Überwerfen als Kälteschutz. Und etwas können sie 
im schlimmsten Fall auch noch zurückfrieren.

Fotos: S.Schneider


'Shoooting Star' das Highlight ...


… im Hauseingang:

Doch, die Helleborus 'Shooting Star' wurde wohl wirklich 
noch im richtigen Moment von mir bei Obi gerettet. Und 
dank der liebevollen Pflege meiner Mutter, hat sie nun 
eine gute Chance hier im Hauseingang zu überleben.

Und später im Jahr kommt der Topf an den Anfang der Treppe
Unter dem Vordach erhält sie die Morgen- & Mittagssonne, und 
das wird in den Sommermonaten für die meisten Topfpflanzen 
dann viel zu heiß 

Fotos: S.Schneider


Vor einem Monat ...


Dieses milde, aber auch nicht zu warme Winterwetter 
hat nicht nur Nachteile, sondern auch einige Vorteile:

Denn diese Schale brachte ich meiner Mutter vor einem Monat 
zum Geburtstag für ihren Hauseingang mit. Damals schauten die 
Köpfe der Traubenhyazinthen gerade mal über das schützende
Grün hinaus. Und die weißen Hornveilchen blühten ebenso 
vereinzelt wie zur Zeit. Wäre es jedoch über mehrere Tage zu 
kalt gewesen, hätte die Schale zu lange im warmen Haus stehen 
müssen. Dann hätten die Hornveilchen arg gelitten, und die 
Traubenhyazinthen wären bereits verblüht. Doch so hat sich 
der Frühlingsgruß einfach nur sehr gut gehalten, und bereitet
 hoffentlich auf der Treppe noch einige Zeit Freude. Danach 
ziehen die zwei Hornveilchen noch in die Schale neben dem 
Hauseingang um. Und die Zwiebelblumen finden bestimmt 
auch noch irgendwo ein Plätzchen ...

Foto: S.Schneider


Leberblümchen in der Gosse ...


die nur in Sand verlegt sind, macht zwar sehr viel Arbeit, 
hat aber auch ungeahnte Vorteile:

Denn gäbe es keine Fugen im Belag, könnte das Regenwasser 
nicht so gut versickern. Und die Ameisen würden sich dort 
wahrscheinlich nicht so wohl fühlen. Denn es ist anscheinend 
den Ameisen zu verdanken, dass es auch hier inzwischen 
zwei Leberblümchen - Hepaticia nobilis, gibt.

Die Mutterpflanzen - an der kleinen Betonmauer unter 
dem Apfelbaum am Haus, sind ca. 7m von ihren Kindern 
in der Gosse entfernt …

Fotos: S.Schneider


Der nächste Versuch ...



Jetzt erscheinen nochmals Knospen an der vor einigen Jahren 
mitten im Immergrün auf dem Hof. Das Gartenjahr hätte für 
dieses Pflänzchen ruhig kälter beginnen können. Denn die erste 
Blütengeneration wurde komplett von den Schnecken verspeist. 
In frostigeren Jahren sah das ganz anders aus. Und ob diese 
Blüten nun noch Saat ausbilden können? Denn auch sie sehen 
leider schon wieder etwas angeknabbert aus …


Und die Christrose, die im Frühjahr 2008 unter dem Apfelbaum 
an der Leberblümchenmauer noch so gut aussah, ist inzwischen 
so gut wie verschwunden. Ständig werden bei ihr nicht nur die
Blüten sondern auch Blätter verspeist. Aber dieses Niger-Problem 
kenne ich ja schon viel länger aus unserem Wildwuchsgarten von 
der Pflanze im Garagenbeet und der Niger im bodennahen Topf

Fotos: S.Schneider


Sie sind da!



Blau blitzte es zwar schon im Januar an der kleinen Mauer
Aber dann wurde es zum Ende des Monats nochmals kalt. 
Doch nun wollen die Leberblümchen nicht mehr länger 
mit ihrer Blüte warten …

Foto: S.Schneider


zwischen Winterlingen und Schneeglöckchen



Ich habe ihn entdeckt: Den Wald-Goldstern - Gagea lutea
der im vergangenen März aus dem 'Patchgarden' zusammen 
reiste. Er wohnte dort einige Zeit im Topf und zog dann
 bald darauf zu meiner Mutter um ...

Zwischen 2 Winterlingen und dem Schneeglöckchen - 
genau auf der Diagonalen, ist er im Moment zwar 
kaum zu erkennen, aber er ist da! Und nun hoffen wir, 
dass er nicht wieder ein Opfer der Schnecken wird. 
Denn kaum hatten diese zauberhaften Blüten ihre Saat 
ausgebildet, und kamen hier am Ende der Mauer ins 
halbschattige Beet, waren sie auch schon verspeist …

Fotos: S.Schneider


Lonicera x purpusii im Topf



Doch, nun bin ich in mehrfacher Hinsicht froh, dass sich Manches 
ganz anders als geplant entwickelt: Denn diesen Topf mit einer 
winterblühenden Dufteckenkirsche - Lonicera x purpusii, hatte 
ich mir im vorletzen Winter bei Glende für unseren Wildwuchs-
garten bestellt. Aber nachdem ich mich dank www etwas mehr 
mit Heckenkirschen beschäftigt hatte, konnte ich mich anhand 
der Beschreibungen und Abbildungen nicht entscheiden, ob nun 
Lonicera x purpusii besser in unseren Wildwuchsgarten passen 
würde. Und da ich mir nun auch nicht sicher war, welche 
winterblühende Heckenkirsche ich nun eventuell irgendwann 
von Glende bekommen würde, bahnte sich das Sammlerherz 

Etwa Mitte März stand dann auch bei Glende eine üppige, 
aber noch nicht blühende Purpusii zur Abholung bereit. Und 
die sollte nun als besonderer Winterakzent in meinen weißen 
Vorgarten in Braunschweig. Doch als meine Mutter das Schild 
und wenig später eine einzige Blüte sah, war sie der Meinung, 
dass der Vorgarten schon viel zu voll sei. Und so ein Strauch 
wäre auch viel zu schade, um nur für Leute auf der Straße da 
zu sein. Sie würde sich lieber im Garten hinter dem Haus an 
ihr erfreuen. Einen Platz hatten wir ihr gedanklich auch 
schon reserviert. Nur schlug ich meiner Mutter vor noch auf 
die Blattform & Farbe zu warten, denn im Sommer trägt sie 
nur Blätter & Beeren. Aber dann kam alles ganz anders
Und meine Mutter fluchte so manches Mal, dass sie diese 
durstige Kübelpflanze nun auch noch den Sommer über 
ständig gießen musste. 

Erst Mitte November kam meine Gartenlust allmählich zurück. 
Aber so ganz zufrieden war ich mit dem reservierten Standort 
inzwischen auch nicht mehr. Und da mir zu der Zeit Deko 
Purpusii weiterhin als Kübelpflanze im Garten stehen. Erst, 
kam sie unter das schützende Glasdach im Wintergarten. Dort 
blieb der Topf bis heute. Denn das ist ihre erste so herrlich 
frisch duftende Blüte. Und nun steht der Kübel am Haus neben 
der Gartentreppe. Denn hier kann sich meine Mutter auch 
bei schlechtem Wetter an ihr erfreuen, und den Duft auf 
dem Weg zum Futterhaus am alten Apfelbaum genießen - 
soweit das ihre Schnupfennase im Moment zulässt.

Und typisch Frau: Inzwischen habe ich mich entschieden, 
Treppenhaus stehtnach der Blüte zu meiner Mutter umzieht. 
Denn für ihre beengteren Beetverhältnisse ist für einen etwas 
schlankeren Strauch eher ein geeignter Platz zu finden. Dafür 
soll ihre recht ausladende Heckenkirsche im Laufe des Jahres 
an die Stelle kommen, wo eben noch der Bambus hinter dem 
Teich zwischen Magnolie und Hochwald steht. Und vielleicht 
klappt es irgendwann sogar mal mit der Stecklingsvermehrung 
nach dem Formschnitt. Oder, dass aus ihren leuchtend roten 
Beeren Kinder entstehen. Dann würde so ein Kind sogar noch 
den winterlichen weißen Vorgarten bereichern können…

Foto: S.Schneider


am Teich



Noch sehen die Märzenbecher am kleinen Teich 
zwischen den beiden Vögeln recht gut aus. Aber 
ob das noch lange so bleibt? Denn schon bald 
nach diesen Fotos vom letzten Jahr waren sie 
angeknabbert ...

Denn an der Austin-Rose Charity sieht man recht gut, 
dass der Winter sehr mild war. Normalerweise soll 
diese Strauchrose 90cm bis 1,2m hoch werden. Aber 
dieses Exemplar hat inzwischen schon die 2m-Marke 
überschritten. Zwar werde ich sie bald schneiden. 
Aber da hinter ihr ein Kirschlorbeer wächst, darf 
sie hier auch gern eine üppige Kletterose werden.

Fotos: S.Schneider


Ganz im Versteck ...



Man muss schon sehr genau beim Gartenspaziergng hinschauen, 
um diese kleine Frühlingsecke aus Winterlingen, Schneeglöckchen 
und Märzenbechern zu entdecken. Denn sie befinden sich hinter 
den Teichen ganz im Versteck. Verdeckt durch die beiden kleinen 
Buchsbäume und von oben abgeschirmt durch den Fingerstrauch
Und hätte meine Mutter das üppige Johanniskraut nicht bereits
zurück geschnitten, würden sie wohl gar nicht auffallen …

Foto: S.Schneider


Kein Wunder ...


Meine Mutter vermisst im sonnig geschützten Rosenbeet 
die hellvioletten Krokusse. Sie kamen im letzten Frühjahr
gleich nach der Blüte aus ihren Töpfen in den hinteren 
Bereich des Beetes. Aber wenn die Schneeglöckchen ...

etwas weiter vorn jetzt schon so aussehen, ...

dann braucht sie auf Krokusse wohl nicht mehr zu hoffen!

Auch das Lungenkraut ist in diesem Bereich am Kirschlorbeer 
fast oder sogar schon ganz verschwunden. Nur die fette Henne 
scheint unter den gefäßigen Frühlings-Schnecken nicht zu leiden. 
Und auch der weinrote Lenzrosen-Sämling hat sich im Beet gut 
entwickelt. Also scheint sich dieses rote Rosenbeet im Frühling 
wohl auch eher als Lenzrosebeet zu eignen. Für Zwiebelblumen 
ist es hier wohl inzwischen zu schwierig geworden 

Der Korb im Hintergrund ist übrigens ein Rosen-Schutzkorb 
für die Kletterrose Paul Scarlett gefertigt hat. Denn diese Rose 
wird im unteren Bereich recht schnell von anderen Pflanzen 
bedrängt. Und leider besitzt sie nach den sehr kalten Wintern
 2010 und 2011 jetzt nur noch einen recht dünnen Trieb. Doch 
es wäre wünschenswert, wenn sie sich im Laufe der Jahre auch
unten wieder etwas verzweigt. Und für die kalte Jahreszeit 
verwandelt sich der Korb ganz einfach in einen Winterschutz: 
Aufgefüllt mit etwas Weidenlaub brauchen die so ummantelten 
Rosen dann nicht mehr angehäufelt zu werden.

Fotos: S.Schneider


Lenzrosenbeete & Kinder


Vor einigen Tagen nutze meine Mutter das schöne Wetter, 
um von ihren Lenzrosen die alten Blätter zu entfernen. 
Und voll Freude verkündete sie, dass ihre Blätter nicht von 
der Schwarzfleckenkrankheit befallen wären. Na ja 

Denn dieses Blatt und einige andere kleinere Blättchen fand ich 
dann doch noch in den schattigen Bereichen. Aber es war gut, 
dass auch sie die Blätter von ihren Hellebori schon entfernt hatte. 
Denn bisher hatte mich meine fiese Erkältung davon abgehalten. 
Nur, dass meine Mutter nun nach den ersten Gartenarbeiten 
ebenfalls einige Tage auf der Nase lag, war natürlich nicht so doll. 
Während ich also noch einige befallene Blättchen schnitt, pflegte 
sie im Haus weiterhin ihre Erkältung.

Leider waren durch das schützenden Dach der Mutterpflanzen 
auch die Blättchen der Kinder teilweise befallen. So ist es
 immer wieder eine schwierige Entscheidung, was nun bleiben 
darf, oder was sicherheitshalber in den Hausmüll wandert.

Und beim Entfernen der Blätter fiel mir dann links 
neben dieser Staude ein Sämling mit Knospe auf 

Zum Glück ließ er sich ganz leicht mit dem Pflanzstecher 
herausnehmen und wanderte sogleich in einen Reise-Topf.

Doch es hat nun fast 7 Jahre gedauert, bis ich endlich von 
farblich recht ähnlichen Sämling für unseren Wildwuchs-

Fotos: S.Schneider


Samstag, 21. Februar 2015

Mit ein paar Strichen fängt es an


... und eh man sich versieht, geht es um die Verrohrung der Welt:


Bei der ersten Zeichnung ist noch nicht ganz klar, welche Bären mit den Tücken der Technik und überbordendem Heimwerkertum kämpfen müssen. Aber, das kleine Roboter schwer daran arbeiten, unsere Welt besser zu machen, damit kann die Idee für eine neue Bärengeschichte starten.

Zeichnung W.Hein


Mittwoch, 18. Februar 2015

Das geht doch zu fix ...



Während hinten im Wildwuchsgarten der Kirschlorbeer 
an der recht besonnten Ostgrenze heute gerade mal 
ganz kleine Knospenansätze zeigt, ist der Kirschlorbeer 
in unserem besonnten Vorgarten auf der Westseite 
wieder einmal sehr vorwitzig. Im vorletzten Winter 
gekostet. Aber im Frühjahr 2013 - mit den späten und 
sehr kalten Kahlfrösten mussten viele Pflanzen leiden. 

Doch an dieser verfrühten Blütenentwicklung trage ich 
nun vielleicht sogar eine Mitschuld. Denn es ist doch 
sehr ungewöhnlich, dass seine Blütenrispen trotz der 
anderen immergrünen Gehölze vor der Küchenfenster 
schon jetzt so weit entwickelt sind ...

Eventuell ist es hier die Weihnachtsbeleuchtung 
der Auslöser für diese vorschnelle Entwicklung. 
Sie brennt nämlich noch immer einige Stunden
in den Zweigen vor dem Küchenfenster ...

Fotos: S.Schneider


Dienstag, 10. Februar 2015

Der nächste Winter kommt bestimmt ...


Und Dank Ebay werde ich immer besser darauf vorbereitet:

Nein, nicht wegen der weißen Ebay-Vase! Die kann ich 
auch zu Ostern und anderen Anlässen zwischen meinem 
DekoGerümpel verwenden. Es geht mal wieder um das 
Sommer kam ich auf die Idee, dass diese Schaumflocken 
ideal sind, um sie in den Leichtbeton-Übertöpfen auf der 
Betonfläche als Ganzjahres-Isolation gegen Frost bzw. 
den zu schnellen Wasserverlust an heißen Sommertagen 
einzusetzen. Im letzten Jahr hatte ich meine bereits 
gesammelten Schaumflocken allerdings noch nicht 
verwendet, da einige der Kübelpflanzen dringend 
größere Töpfe und frische Erde benötigen. Und in 
bisher auch vollkommend ausreichend. Aber sobald 
sie umgetopft sind, kommt unter den Pflanztopf eine 
dünne Isoschicht aus Styorpor, und der Zwischenraum 
wird mit den Schaumflocken gefüllt. Als Abdeckung 
werde ich über das Füllmaterial und die Blumenerde 
dann wahrscheinlich eine einheitliche Mulchschicht 
aus geshredderter Birkenzweigen oder Weidenhäckseln 
verteilenUnd so werde ich demnächst die meisten 
Winter in unserer Region dann wohl nicht mehr 
fürchten müssen …

Foto: S.Schneider